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D1: VBC Aadorf siegt im Spitzenspiel

MVP: Rahel Oswald, ausgezeichnet durch Joana Heidrich

Für die Volleyballerinnen des VBC Aadorf bestand am vergangenen Samstag im Rückspiel gegen den Tabellenleader VBC züri unterland die Möglichkeit, den ersten Zwischenrang der NLB-Ost Gruppe zu erklimmen. In einer mitreissenden Partie siegte Aadorf im Tie-Break vor dem zahlreich erschienenen Publikum.

Im Auswärtsspiel der Hinrunde unterlag man den Zürcherinnen nach zwei gewonnenen Sätzen unglücklich im fünften Satz. Mit der Erinnerung an diese bittere Niederlage und dem aktuellen Ausblick auf die Tabellenspitze war Aadorf klar gewillt, in der Heimhalle eine bessere Leistung abzurufen. Die Kulisse einer beeindruckenden Anzahl Zuschauer beider Mannschaften liess dabei fast schon eine Art Derby-Stimmung aufkommen.

Mitreissende Ballwechsel gefolgt von Aufschlagfehler "en masse"

Der gesamte Spitzenkampf war für beide beteiligten Mannschaften ein wahres Auf und Ab. Kämpferische und mitreissende Ballwechsel, welche vor allem durch eine äusserst gelungene Verteidigungsarbeit der Gäste aus Kloten ermöglicht wurden, sorgten für Spannung. Kaum hatte man jedoch das Gefühl, ein Team sei richtig in Fahrt gekommen, wurde der Höhenflug durch einen Fehler beim Aufschlag abrupt unterbrochen. So schien es fast so, als wäre am besagten Tag im Service beider Teams auf irgend eine absurde Art und Weise der Wurm drin gewesen.

Dieses Auf und Ab spiegelte sich auch in den Satzsiegen wieder, welche sich die Gegner abwechslungsweise erkämpften oder aus der Hand gaben. Trotz vieler Eigenfehler zeigten beide Teams aber viel Dampf im Angriff und eine grosse Portion Kampfgeist in der Defense. So kamen letztlich die Fans gleich welcher Mannschaft auf ihre Kosten und verfolgten ein Spiel mit vielen fesselnden Aktionen.

Würdiger Spitzenkampf mit Happy End

Dass die Entscheidung erst im fünften Satz fiel, dürfte im Hinblick auf die Tabellenlage aber wohl kaum überraschend gewesen sein. Im Tie-Break setzte sich die Aadorferinnen, die bereits den ersten Satzsieg ergattern konnten, letztlich doch noch durch (15:13).

Auch Aadorfs Vereinspräsidentin Sonja Mathis empfand die Partie "als würdigen Spitzenkampf". "Dass ein so spannendes Spiel zu unseren Gunsten ausgeht und man die Tabellenspitze für sich in Anspruch nehmen kann, freut mich natürlich umso mehr", so Mathis.

Doppelwochenende zur Titelverteidigung

Am kommenden Wochenende steht erneut eine Doppelrunde an. Sämtliche NLB-Teams absolvieren sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein Meisterschaftsspiel. Glücklicherweise darf man sich in Aadorf über eine Heimrunde, gefolgt von einem Auswärtsspiel gleich um die Ecke freuen. Am Samstag (15.12.) versucht man den ersten Rang um 15:00 Uhr in Aadorf gegen Volley Luzern (7.) und am Sonntag (16.12.) um 16:00 Uhr in Wattwil gegen Volley Toggenburg (4.) zu verteidigen. Nachdem man gegen beide Gegner in der Hinrunde einen 3-Punkte-Sieg einfahren konnte, tritt Aadorf mit der Favoritenrolle gegen zwei Teams an, die wohl nichts unversucht lassen werden, um der Siegesserie der Thurgauerinnen ein Ende setzen zu können.

Matchtelegramm:

Samstag, 08.12.2018
9. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Aadorf vs. VBC züri unterland 3:2 (28:26, 19:25, 25:21, 22:25, 15:13)
Spielzeit: 2 Stunden 01 Minuten
Sporthalle Löhracker

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Dana Widmer

Bericht: Ramona Meili


D1: Mobiliar Volley Cup

D1: Mobiliar Volley Cup

Beim gestrigen Cup-Spiel wurde Linda Kronenberg zur MVP gewählt. Ein Geschenk der Raiffeisenbank Aadorf wurde von Vorstandsmitglied Claudia Keller und unserem Sponsor Urs Koch, Schreinerei Koch AG, Sommeri überreicht.
Mit dem 3:0 gegen Obwalden landete der VBC auch im Lostopf der Achtelfinals. Diese wurden bereits ausgelost: Am 13.01. kommt das NLA-Team aus Lugano nach Aadorf.


VBC Aadorf weiterhin auf Erfolgskurs

VBC Aadorf weiterhin auf Erfolgskurs

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf traten am vergangenen Wochenende gleich zwei Mal gegen die Ligakonkurrentinnen aus Obwalden an. Während man sich im Meisterschaftsspiel nur eher knapp durchzusetzen vermochte, durfte man in der Cup-Partie bereits nach drei deutlichen Sätzen die nächste Runde bejubeln. In der nächsten Meisterschaftsrunde trifft Aadorf als Zweitplatzierter auf den Tabellenleader VBC züri unterland.

Am vergangenen Samstag begegnete Aadorf in der 8. Qualifikationsrunde Raiffeisen Volleya Obwalden. Nachdem man die Innerschweizerinnen in der ersten Begegnung vor heimischem Publikum mit 3:1 besiegen konnte, wollte man auswärts keine Chance zur Revanche bieten. Da Obwalden seit ein paar Wochen über Verstärkung im Mittelblock verfügt, war jedoch unklar, ob die Thurgauerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden. Die Cup-Runde am Sonntag, für welche zufälligerweise ebenfalls Volleya Obwalden als Gegner ausgelost wurde, stand dabei für die Vorbereitung grundsätzlich nicht im Fokus.

Souveräne Siege dank guter Teamleistung

Das Doppelwochenende hielt letztlich gleich zwei Belohnungen für die Aadorferinnen bereit. Im Meisterschaftsspiel setzte man auf Druck im Service, um den starken Angriffen der neu zugegangenen, physisch deutlich überlegenen und 1.95 m grossen Mittelblockerin des gegnerischen Teams aus dem Weg gehen zu können. Mit einigen Ausnahmen gelang dies auch. Mit harmonischem Teamspirit setzte man sich auf diese Weise in vier Sätzen gegen das Heimteam durch.

Am Sonntag konnte Aadorf die Favoritenrolle demnach nicht mehr leugnen. Selbst wenn ein Sieg im Mobiliar Volley Cup an diesem Wochenende keine Priorität genoss, wollte man sich die Möglichkeit auf einen weiteren Erfolg nicht ohne Gegenwehr nehmen lassen. Schon zu Beginn des Spiels stellte Aadorf vor heimischem Publikum fest, dass es denn Gästen offenbar an der nötigen Energie fehlte. Wo Obwalden die Thurgauerinnen am Vortag zeitweise noch mit schnellem Zu- und cleverem Angriffsspiel aus der Ruhe bringen konnte, wollte am Sonntag plötzlich nichts mehr richtig zusammenpassen. Trotz zahlreicher Patzer im Aufschlag von Aadorf liessen sich die Gäste in der Annahme sichtlich unter Druck setzen und versäumten es auf diese Weise, dem Spielverlauf eine Wende zu geben. Nach drei Sätzen feierte Aadorf den Einzug in die 7. Runde des Mobiliar Volley Cups.

Spitzenspiel gegen VBC züri unterland

Die Auslosung des nächsten Cup-Gegners steht noch aus. Unter Umständen dürfen sich die Aadorferinnen bereits in der nächsten Runde mit einem Team aus der Nationalliga A messen.
Zentrum des Interesses ist aktuell jedoch die 9. Qualifikationsrunde der NLB-Meisterschaft. Dank dem siegreichen Wochenende gegen Raiffeisen Volleya Obwalden und einer Niederlage des VBC züri unterland gegen den Tabellenletzten Volley Luzern, liegt Aadorf nun punktgleich mit dem Leader VBC züri unterland auf dem zweiten Rang der NLB-Ost-Gruppe. So tritt man am kommenden Samstag um 15:00 Uhr in Aadorf siegeshungrig den Spitzenkampf gegen die Gäste aus Kloten an.

Matchtelegramm:

Samstag, 01.12.2018
8. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
Raiffeisen Volleya Obwalden vs. VBC Aadorf 1:3 (23:25, 25:23, 24:25, 18:25)
Spielzeit: 1 Stunde 38 Minuten
Vereinshalle Sarnen

Sonntag, 02.12.2018
Mobiliar Volley Cup
VBC Aadorf vs. Raiffeisen Volleya Obwalden 3:0 (25:13, 25:20, 26:24)
Spielzeit: 1 Stunde 04 Minuten
Turnhalle Guntershausen

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Doruntina Boletinaj

Bericht: Ramona Meili

Foto: Mario Giaccioli


D1: VBC Aadorf schliesst die Vorrunde mit einem weiteren Sieg ab

D1: VBC Aadorf schliesst die Vorrunde mit einem weiteren Sieg ab

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf trafen am vergangenen Samstag auswärts im Glarnerland auf den starken viertplatzierten VBC Glaronia. Eine Partie, in welcher sich zwei ebenbürtige Gegner gegenüber standen und dessen Ausgang man sich vorgängig kaum ausmalen konnte, endete letztlich überraschend deutlich zugunsten der Gäste aus dem Thurgau.

In der 7. Qualifikationsrunde der NLB-Ost Gruppe, trat man gegen das bislang überwiegend erfolgreiche Team des VBC Glaronia an. Man machte sich gefasst auf eine auf sämtlichen Positionen gut aufgestellte Mannschaft mit erfahrenen Akteurinnen und einem starken Offensivspiel. Zur Erleichterung von Aadorf kehrte Libera Viviane Habegger von ihrem verletzungsbedingten Ausfall zurück. Gleichzeitig verstärkte man das Kader mit einer weiteren Libera, Dana Widmer Aguilera, welche bereits im vergangenen Jahr das Fanionteam zeitweise unterstützte. Mit der Kadererweiterung verfolgt Headcoach Cao Herrera zusammen mit dem Vorstand des VBC Aadorf das Ziel, die Belastungen der laufenden Saison besser auf die involvierten Spielerinnen zu verteilen. Gestärkt startete man auf diese Weise in das letzte Spiel der Vorrunde.

Lange Rallies, gute Stimmung

Bereits im ersten Satz gab man den Zuschauern zu erkennen, dass es sich gelohnt hatte, den Weg in die Halle auf sich zu nehmen. Enorm lange Ballwechsel zeigten, dass sich zwei ebenbürtige Gegner gegenüberstanden. Bis zum Spielstand von 18:18 handelte es sich denn auch um ein weitgehend ausgeglichenes Spiel. Zur Freude der Aadorferinnen gelang es meist, diese langen Ballwechsel letztlich für sich zu entscheiden, was der Stimmung und dem Spirit des Teams einen grossen Gefallen tat. Schnell merkte man, dass die Glarnerinnen nicht so gut zu harmonieren schienen, wie dies auf der Seite der Gäste der Fall war. Kaum hatte man den Gegner punktemässig überholt, liess Aadorf nichts mehr anbrennen und holte sich sämtliche ausstehenden Punkte des ersten Satzes in einem Zug (25:18).

Wie so oft war es Aadorfs starker Aufschlag, welcher die Gegnerinnen nur sehr selten ihr geplantes Spiel umsetzen liess. So hatte Glaronia unter anderem grosse Schwierigkeiten, ihre sonst so starken Mittelblockerinnen einsetzen zu können. Dies wiederum machte die Dinge um einiges leichter für den Block und die Verteidigung der Gäste. Auch der zweite Satz holte man sich so mit 25:23.

Überrumpelt im dritten, aber überzeugend im vierten Satz

Obwohl man nur noch einen Satz vom Sieg entfernt war, liess Aadorf im dritten Satz drastisch nach, schien unvorbereitet und ärgerte sich über etliche Fehler in den eigenen Handlungen. Trotz wirksamem Spielerwechsel und einem gelungenen Einsatz von Elena Hake im Angriff gelang es Headcoach Herrera nicht, den ungünstigen Verlauf des dritten Satzes in den Griff zu kriegen. Glaronia behielt den längeren Atem und entschied den Satz knapp mit 27:25 für sich.

Was darauf folgte, erwartete niemand. Früh zog Aadorf, trotz des gegnerischen Erfolgs im vorausgegangenen Satz, den Glarnerinnen im vierten Satz davon. Fast schien es so, als hätte Glaronia resigniert und sich mit einer Niederlage abgefunden. Nicht zuletzt aufgrund einer hervorragenden Blockarbeit der 19-jährigen Martina Koch vergrösserte sich der Punktevorsprung immer weiter. Mit einer starken Teamleistung - unter erfreulichem Einsatz sämtlicher Spielerinnen - erarbeitete sich Aadorf den fünften Sieg in sieben Spielen.

Mit Vollgas in ein weiteres Doppelwochenende

Der Start in die Rückrunde findet auswärts gegen Raiffeisen Volleya Obwalden statt (Samstag, 01.12.2018, 17:30 Uhr in Sarnen). Ein einziges Duell dieser Art wäre aber zu wenig und so wollte es der Zufall, dass die Möglichkeit zur Revanche auf den darauffolgenden Tag fällt. Am Sonntag 02.12.2018 tritt man somit erneut gegen Raiffeisen Volleya Obwalden an. Dieses Mal aber im Rahmen der 6. Runde des Mobiliar Volley Cups (Heimspiel um 15:30 Uhr in Guntershausen). Nach einem deutlichen Sieg in der Vorrunde erhofft man sich eine Bestätigung dessen. Auch Obwalden hat sein Kader seither aber verstärkt und lässt somit offen, ob Aadorf der Favoritenrolle gerecht werden kann.

Matchtelegramm:

Samstag, 24.11.2018
7. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Glaronia vs. VBC Aadorf 1:3 (18:25, 23:25, 27:25, 14:25)
Spielzeit: 1 Stunde 39 Minuten
Sporthalle Kantonsschule - Glarus

Im Einsatz für den VBC:

Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Dana Widmer

Bericht: Ramona Meili

Foto: Olga Vartanyan


MVPs des NLB-Teams

MVPs des NLB-Teams

Wie immer werden an dem Heimspielen des NLB-Teams die MVP des Teams gewählt.

MVP Wolf Haus Giubiasco Volley MVP Volley Schönenwerd (Cup)
Elis Albertini

Das Präsent der Raiffeisenbank Aadorf wurde überreicht durch unseren Fan Fan Paul Gehrig aus Matzingen und Vorstandsmitglied Sandra Horn-Wirth

Ramona Meilli

Das Präsent der Raiffeisenbank Aadorf wurde überreicht durch von der treuen Unterstützerin Lise Kohli und Vorstandsmitglied Sandra Horn-Wirth

 

VBC Aadorf triumphiert in der Meisterschaft und im Cup

VBC Aadorf triumphiert in der Meisterschaft und im Cup

Der VBC Aadorf hatte sich in der vergangenen Woche von einer schmerzhaften Niederlage gegen den bislang erfolglosen VBC Steinhausen zu erholen. Am Doppelwochenende von 17./18. November wollte man die entsprechende Enttäuschung endgültig aus der Welt schaffen und es sowohl in der Meisterschaft als auch im Cup besser machen.

Am Samstag begegnete man in der 6. Qualifikationsrunde der NLB-Ost Gruppe den Rivalinnen aus dem Tessin. Wolf Haus Giubiasco Volley, zu diesem Zeitpunkt auf dem 6. Zwischenrang liegend, reiste mit zwei verletzten Stammspielerinnen an. Die Ausgangslage stimmte die Tessinerinnen folglich nicht allzu zuversichtlich. Dennoch hatte man auch in der Südschweiz vom Fauxpas der Aadorferinnen gegen das Schlusslicht in Steinhausen gehört und erhoffte sich somit, auf ein verunsichertes Aadorf zu treffen. Tatsächlich blickte man dem Duell beim VBC Aadorf nicht durchwegs zuversichtlich entgegen. Noch immer hatte man mit Problemen auf der Libero-Position zu kämpfen. Viviane Habegger fiel aufgrund ihrer Verletzung vom Vorwochenende weiterhin aus. Die zur Debatte stehenden Punkte waren aber für beide Teams essentiell. Für Giubiasco, wenn man sich vom Tabellenende fernhalten wollte und für Aadorf, wenn man den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren wollte.

Überzeugendes 3:0 gegen Wolf Haus Giubiasco Volley

Nach nur einer Stunde konnte man in Aadorf aufatmen und einen souveränen 3-Punkte-Sieg feiern. Die Tessinerinnen schienen von den Thurgauerinnen regelrecht überrumpelt und fanden zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Einzig im zweiten Satz erwischten die Aadorferinnen einen suboptimalen Start und liessen sich in der Annahme vorübergehend etwas aus der Ruhe bringen. Das selbstbewusste Auftreten und die Abgeklärtheit aus dem ersten Satz beflügelte Aadorf aber, diese kurzzeitige Flaute zu überwinden und das zögerliche Auftreten der Gegnerinnen für sich zu nutzen.

Deutlich stärkere Gegenwehr von Volley Schönenwerd

Deutlich mehr zu kämpfen hatte man in der ersten Partie des Mobiliar Volley Cup (5. Runde) gegen den Ligakonkurrenten Volley Schönenwerd aus der NLB-West Gruppe. Die Gäste aus Solothurn (aktuell auf dem 5. Zwischenrang in der Meisterschaft) taten sich im ersten Satz äusserst schwer und unterlagen deutlich mit 25:8. Doch als hätte man sich auf der Aadorfer Seite zu früh gefreut, legte Schönenwerd im zweiten Satz einen Zahn zu und sorgte mit stabilerer Annahme und besserer Blockarbeit für einige Unstimmigkeiten beim Heimteam. Was für die Zuschauer zu Beginn nach einer klaren Sache aussah, gestaltete sich je länger je mehr zu einem echten Hitchcock. Klarheit bestand einzig noch über die Tatsache, dass in dieser Partie keiner dem anderen etwas schenken würde. Die beiden Teams duellierten sich auf höchstem Niveau. Nach zweistündiger Spielzeit jubelte im Tie-Break dann aber doch das im ersten Satz bereits überlegene Heimteam (15:10).

Beschwingt in die nächste Runde

Im Mobiliar Volley Cup freut man sich auf die nächste Runde, wo man im Falle eines weiteren Sieges voraussichtlich gegen ein Team aus der Nationalliga A antreten würde. Vorerst stehen aber essentielle Duelle in der Meisterschaft an. In der 7. Qualifikationsrunde der Meisterschaft erwartet Aadorf ein Auswärtsspiel gegen die drittplatzierten Glarnerinnen. Der VBC Glaronia verlor am vergangenen Wochenende nach einer überzeugenden Siegesserie gegen den VBC züri unterland. Der Zweikampf um den zweiten Rang lässt aber erahnen, dass beide Mannschaften gehörig Druck machen werden, um sich die begehrten drei Punkte ergattern zu können.

Matchtelegramm:

Samstag, 17.11.2018
6. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe

VBC Aadorf vs. Wolf Haus Giubiasco Volley 3:0 (25:13, 25:23, 25:16)
Spielzeit: 1 Stunde 02 Minuten
Sporthalle Chatzebuggel - Matzingen

Sonntag, 18.11.2018
Mobiliar Volley Cup

VBC Aadorf vs. Volley Schönenwerd 3:2
Sporthalle Chatzebuggel - Matzingen 

Im Einsatz für den VBC:

Linda Kronenberg, Viviane Habegger (verletzt), Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Doruntina Boletinaj

Bericht: Ramona Meili


D1: VBC Aadorf erstmals ohne Punkte

D1: VBC Aadorf erstmals ohne Punkte

Der VBC Aadorf trat in der 5. Qualifikationsrunde der NLB-Ost-Gruppe als Tabellenleader gegen den Tabellenletzten VBC Steinhausen an. Die Ausgangslage deutete unabdingbar auf einen Pflichtsieg der Gäste aus der Ostschweiz hin. Nach nicht ganz zwei Stunden Spielzeit bejubelten die Steinhauserinnen als vermeintlicher Underdog aber zur Überraschung aller ihren ersten Sieg der Saison. Aadorf dagegen fährt erstmals ohne Punkte wieder nach Hause.

Ein schwarzer Tag für die Volleyballerinnen des VBC Aadorf. Nach einem erfolgreichen Start in die Saison und dem Vorrücken auf den ersten Zwischenrang der NLB-Ost-Gruppe war ein Sieg gegen den VBC Steinhausen, welcher in den ersten vier Spielrunden nur einen einzigen Punkt ergattern konnte, ein absolutes Muss. Zuversichtlich fuhr man entsprechend in die Innerschweiz, fest entschlossen, die Tabellenführung mit aller Kraft zu verteidigen.

Schlechte Tagesform der Aadorferinnen

Früh machte sich bemerkbar, dass die Aadorferinnen offenbar nicht ihren besten Tag eingezogen hatten. Das Heimteam hatte nichts zu verlieren und startete mit vollem Risiko in die Partie. Unter anderem im Service baute Steinhausen auf diese Weise enormen Druck auf. So schwächelte Aadorf bereits früh in der Annahme. Lange Zeit fand man auf der Seite der Gäste nicht ins gewohnte Spiel und geriet so in einen Rückstand, den man trotz vereinzelter Vorzeigeaktionen  den gesamten Satz über nie aufzuholen vermochte. Nebst schwindendem Selbstvertrauen hatten die Aadorferinnen nun auch mit gesundheitlichen Beschwerden einiger Stammspielerinnen zu kämpfen. Libera Viviane Habegger war aufgrund von Kniebeschwerden letztlich gezwungen, ihren Spieleinsatz vorzeitig zu beenden. Headcoach Cao Herrera setzte als Libero-Ersatz auf die Aussenangreiferin Elena Hake, welche in einer eher unglücklichen Partie eine solide Leistung auf der ungewohnten Position abrief. Erschreckend viele Eigenfehler in grundsätzlich allen Belangen warf Aadorf aber immer weiter zurück. Bevor man auf die hervorragende Tagesform der Innerschweizerinnen reagieren konnte, stand bereits 2:0 für die Heimmannschaft.

Hoffnungsschimmer im dritten Satz

Nach zwei frustrierenden Sätzen schien es so, als hätte man sich auf Aadorfer Seite mit der Tatsache abgefunden, dass am besagten Tage nun eben nicht alles - oder wohl besser gar nichts - nach Plan verlaufen wollte. Offenbar hatte dies eine gewissermassen beruhigende Wirkung auf das Spiel der Thurgauerinnen. Plötzlich gelang es Aadorf etwas mehr Druck im Angriff aufzubauen und schaffte es erstmals, Steinhausen zu verunsichern. Die Services wurden effektiver und die Eigenfehler weniger. Ein bereits zu Beginn des Satzes angeeigneter Vorsprung konnte man so bis zum Schluss aufrechterhalten. Die Hoffnung auf einen Sieg im Tie-Break bestand nach wie vor.

Chance verpasst im Vierten

Nach einer grossartigen Serviceleistung von Aussenangreiferin Muriel Grässli startete man mit einem 5-Punkte-Vorsprung in den vierten Satz. Wer aber davon ausging, dass das Feuer bei den Aadorferinnen nun endlich entfacht sei, der hatte sich zu früh gefreut. Steinhausen löste das Problem in ihrer Annahme und feuerten mit starken Angriffen zurück. Beim VBC Aadorf wollte auf einmal wieder gar nichts mehr funktionieren. Mit einer weiteren Serviceserie von Captain Rahel Oswald beim Spielstand von 14:22 konnte man den gegnerischen Vorsprung auf 17:22 reduzieren und hoffte auf diese Weise das Blatt doch noch wenden zu können. Steinhausen hingegen wollte sich den ersten Sieg der Saison um keinen Preis nehmen lassen und überzeugte letztlich mit 25:20.

"Vergessen und weitermachen"

Headcoach Cao Herrera möchte das Spiel abhaken, statt nach Ausreden zu suchen. "Wir hatten einen schlechten Tag, das kann nun einmal passieren im Volleyball", fasst Herrera zusammen. "Uns muss bewusst sein, dass gegen uns jeder sein bestes Spiel auspacken wird. Genau dafür müssen wir trainieren. Um in solchen Situationen dennoch die Oberhand behalten zu können." Herrera weist seine Spielerinnen darauf hin, dass das bevorstehende Doppelwochenende (Meisterschaft und Cup) zwar genauso wenig ein Honiglecken wird, dass man die jüngste Niederlage aber sportlich nehmen solle. "Vergessen und weitermachen", heisst die Devise.

Am Wochenende vom 17. und 18. November kann man sich beim VBC Aadorf grundsätzlich auf heimischem Terrain beweisen. Man spielt jedoch nicht gewohnt in der Löhracker-Halle in Aadorf, sondern in der Turnhalle Chatzebuggel in Matzingen (jeweils um 15:00 Uhr). Dort trifft man am Samstag auf Giubiasco (Meisterschaft, 6. Rang) und am Sonntag auf Schönenwerd (NLB, Mobiliar Volley Cup).

Matchtelegramm:

Samstag, 10.11.2018
5. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Steinhausen vs. VBC Aadorf 3:1 (25:23, 25:23, 21:25, 25:20)
Spielzeit: 1 Stunde 44 Minuten
Sporthalle Sunnegrund - Steinhausen
Zuschauer: 60

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker

Bericht: Ramona Meili
Foto: Mario Giaccioli

VBC Aadorf übernimmt die Tabellenführung

VBC Aadorf übernimmt die Tabellenführung

Das NLB-Team des VBC Aadorf traf in der 4. Qualifikationsrunde auf heimischem Boden auf Volley Toggenburg. Im Derby gegen die Gäste aus Wattwil wurde über die zwischenzeitliche Tabellenführung entschieden.

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf bereiteten sich in der vergangenen Woche akribisch auf den Spitzenkampf gegen den Tabellenleader Volley Toggenburg vor. Nach dem jüngsten Erfolg gegen ein starkes Volley Luzern wollte man es sich in Aadorf nicht entgehen lassen, die Gegnerinnen aus dem Toggenburg vom ersten Zwischenrang zu stossen. Headcoach Cao Herrera und Assistenztrainer Florian Heidrich waren sich allerdings bewusst, dass es einer starken Teamleistung und einer gewissenhaften Einhaltung des Gameplans bedarf, um die bislang erfolgreichen (einzig am vergangenen Wochenende dem VBC züri unterland im Tie-Break unterlegenen) Gäste besiegen zu können. Die gründliche Vorbereitung stimmte allerdings alle Beteiligten zuversichtlich.

Starker Auftakt der Thurgauerinnen

Aadorf dominierte den ersten Satz über die gesamte Dauer von flotten 20 Minuten. Mit druckreichem Service brachte man die Gäste derart in Bedrängnis, dass ein ordentlicher Spielaufbau kaum je möglich wurde und man den sonst so starken Angriffen der Toggenburgerinnen gezielt aus dem Weg gehen konnte. Schlag auf Schlag erzielte man so den ersten Satzsieg mit überzeugenden 25:13.

Ausgeglichener Satz zwei und drei

Bereits vor Beginn des zweiten Satzes war man sich jedoch im Klaren darüber, dass Toggenburg sich an das Spiel von Aadorf anpassen würde und man wohl mit mehr erfolgreichen Aktionen des Gegners zu rechnen hatte. Tatsächlich wurde Aadorf im zweiten Satz vor mehr Schwierigkeiten gestellt. Die Thurgauerinnen schafften es nicht, den Druck im Service aufrechtzuerhalten und ermöglichten es den Gästen, präziser in der Annahme zu agieren. Die Konsequenz davon zeigte sich in clever platzierten Angriffen, welche Aadorf nicht zu verteidigen vermochte. So schritt man bis zum Spielstand von 18:18 ausgeglichen voran und bot den zahlreichen Zuschauern eine spannende Partie. Trotz einigen Schwachpunkten waren es letztlich aber doch die Aadorferinnen, welche sich durchsetzten und einem 3-Punkte-Sieg mit 25:22 ein bedeutendes Stück näher rückten.

Auch im dritten Satz war bis zur Hälfte nicht zu erkennen, ob eine Verlängerung zugunsten Toggenburg drin lag oder ob Aadorf sich ohne Verluste durchsetzen würde. Bis zum Time-Out durch Coach Herrera beim Spielstand von 13:15 schienen die Aadorferinnen des Öfteren am Sieg in drei Sätzen zu zweifeln und hinkten den Gästen aus Wattwil etwas nach.

Auf der gegnerischen Seite fehlte am besagten Tage allerdings die nötige Portion Entschlossenheit, um das Ruder noch herumreissen zu können. Schliesslich setzte sich auch im dritten Satz das Heimteam durch und beendete die Begegnung mit einem deutlichen 3:0-Sieg.

"Ab jetzt heisst es: Tabellenführung verteidigen"

"Wir haben in den wichtigen Momenten einen kühlen Kopf bewahrt", erinnert sich die Aussenangreiferin Muriel Grässli, welche zur wertvollsten Spielerin der Partie gekürt wurde. "Ein Sieg, der sich deshalb so gut anfühlt, weil unsere starke Serviceleistung und konsequente Blockarbeit mit einem sauberen 3:0 belohnt wurde. Ab jetzt heisst es: Tabellenführung verteidigen", weiss Grässli.

Am kommenden Samstag, 10.11.2018 um 17:00 Uhr trifft Aadorf auswärts auf den VBC Steinhausen, welcher bislang einen eher unglücklichen Start in die Meisterschaft erlebte. Als Tabellenletzter werden die Zugerinnen nichts unversucht lassen, um dem neuen Tabellenleader einige Punkte abzuknüpfen. Spätestens zum Auswärtsanpfiff wird sich zeigen, ob die Aadorferinnen das erworbene Selbstvertrauen positiv zu nutzen wissen.

Matchtelegramm:

Samstag, 03.11.2018
4. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Aadorf vs. Volley Toggenburg 3:0 (25:13, 25:22, 25:21)
Spielzeit: 1 Stunde 07 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf
Zuschauer: 120

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker

Bericht: Ramona Meili

Foto: Mario Giaccioli


Sieg in Luzern: VBC Aadorf überzeugt mit Knochenarbeit

Sieg in Luzern: VBC Aadorf überzeugt mit Knochenarbeit

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf wurden von Volley Luzern am vergangenen Samstag stark gefordert. Durch harte Arbeit und mit Verstärkung des Neuzugangs Linda Kronenberg gelang es den Thurgauerinnen letztlich aber, drei wichtige Punkte zu ergattern.

Die Auswärtspartie in Luzern verlangte den Akteurinnen des VBC Aadorf einiges ab. Bereits zu Beginn zeigte sich, dass sich beide Teams ausgezeichnet auf den Gegner vorbereitet hatten und keine Geschenke zu holen waren. Nur mit erstklassiger Knochenarbeit würde es möglich sein, sich einen Sieg zu erkämpfen.

So erstaunte niemanden die Tatsache, dass man den Innerschweizerinnen im ersten Satz unterlag. Zu unsicher trat man auf in der Annahme, zu inkonsequent agierte man im Block. Mit einer Vielzahl von Eigenfehlern im Aufschlag tat man sich beim VBC Aadorf ebenfalls keinen Gefallen. Unzählige hervorragende Angriffspunkte liessen aber keinen Zweifel daran, dass man durchaus in der Lage war, die Luzernerinnen in Bedrängnis zu bringen. Die Entschlossenheit, es in den darauffolgenden Sätzen besser zu machen, lag in der Luft.

Aadorf-Debüt von Nationalspielerin Linda Kronenberg

Nachdem das Fanionteam des VBC Aadorf zum Saisonbeginn aus persönlichen Gründen auf zwei Neuzugänge verzichten musste (Simona Hercogova und Elise Boillat) strebte man eine erneute Ergänzung des NLB-Kaders an. Nach der zweiten Qualifikationsrunde der NLB-Ost-Gruppe durfte man sich über die Verpflichtung der Aussenangreiferin und Nationalspielerin Linda Kronenberg (zuvor in der NLA bei Volleyball Franches-Montagnes) freuen. Die 28-Jährige Luzernerin verstärkt die Mannschaft nebst ihren spielerischen Fähigkeiten mit viel Ruhe und einem souveränen Auftreten, das sich auf dem Spielfeld von nichts erschüttern lässt.

Genau diese Attribute waren es denn auch, welche Aadorf im zweiten Satz zu mehr Konstanz in der Annahme verhalfen. Perfekt platzierte Bälle ermöglichten ein variantenreicheres Angriffsspiel, welches für den Gegner undurchschaubar wurde. Die Aadorferinnen trumpften sodann über sämtliche Positionen und ergatterten sich den Sieg eines hart umkämpften zweiten Satzes.

Harte Arbeit zahlt sich aus

Spätestens nach dem 1:1-Ausgleich hatte Aadorf Blut geleckt. Dennoch hatte man auch im dritten Satz immer wieder mit sehr guten Aktionen des Gegners zu kämpfen. Bis zum Spielstand von 18:18 konnte man nicht davon ziehen. Die Thurgauerinnen behielten letztlich aber den längeren Atem und beendeten den Satz mit 25:20.

Nun stand fest, dass man sich nicht mit weniger als drei vollen Siegespunkten zufrieden geben würde. Im vierten Satz zeichnete sich die Entschlossenheit der Aadorferinnen schnell ab. Kaum hatte man verspürt, dass bei den Luzernerinnen Zweifel aufgekommen waren, machte man den Sack zu und erspielte sich auch im letzten Satz mit viel harter Arbeit die entscheidenden Punkte.

Siegeshunger gestärkt

Mit dem 3-Punkte-Sieg klettert Aadorf auf den zweiten Zwischenrang der NLB-Ost-Gruppe. Am nächsten Samstag, 03.11.2018 um 15:00 Uhr, kommt es in Aadorf zum Derby gegen den Tabellenleader Volley Toggenburg. Mit dem jüngsten Triumph im Gepäck ist der Siegeshunger  gegen den Leader grösser denn je.

Matchtelegramm:

Samstag, 27.10.2018
3. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
Volley Luzern vs. VBC Aadorf 1:3 (25:20, 21:25, 20:25, 19:25)
Spielezeit: 1 Stunde 29 Minuten
Doppelturnhalle Säli - Luzern
Zuschauer: 80

Im Einsatz für den VBC:

Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan

Bericht: Ramona Meili

Foto: Mario Giaccioli


D1 - Partie mit Traumstart endet im Fiasko

In der zweiten Spielrunde der NLB-Ost-Gruppe wollte man beim VBC Aadorf an den erfolgreichen Saisonauftakt anknüpfen. Nach einem Traumstart in die Auswärtspartie gegen den VBC züri unterland nahm diese jedoch eine unerwartete Wende und endete für die Aadorferinnen äusserst enttäuschend.

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf begegneten im zweiten Meisterschaftsspiel den Rivalinnen aus Kloten. Sowohl Headcoach Cao Herrera wie auch Zuspielerin Eva Krieger und Aussenangreiferin Elena Hake standen so ihrem ehemaligen Heimverein gegenüber. Es handelte sich demnach wie üblich um eine zweifellos besondere und bedeutungsvolle Partie für alle Beteiligten. Mit entsprechend grossem Elan startete man in das Duell.

Traumstart für Aadorf

Die Thurgauerinnen fanden schnell ins Spiel und zogen den Zürcherinnen im Eiltempo davon. Das Gastteam befand sich von der ersten Spielminute an auf Erfolgskurs und liess niemandem einen Zweifel daran, dass der erste Satz zu ihren Gunsten ausgehen würde. Mit überwältigenden 25 zu 10 Punkten verwirklichte sich diese Vermutung nach den ersten 20 Spielminuten.

Auch im zweiten Satz liess Aadorf nichts anbrennen und arbeitete weiterhin sauber und gewissenhaft. Die Zuspielerin Elis Albertini setzte sämtliche Angreiferinnen hervorragend in Szene und überforderte die Gegner mit einer facettenreichen Offensive. Doch auch in der Defensive zeigte man spektakuläre Aktionen und brachte die Zürcherinnen regelrecht an die Grenze der Verzweiflung. Schneller als man sich versah, lag auch der zweite Satz in trockenen Tüchern.

Grundsätzlich war zu erwarten, dass die die Zürcherinnen im dritten Satz einen Zahn zulegen und sich nicht ohne Weiteres geschlagen geben würden. Aadorf realisierte spätestens in der Mitte dieses Satzes, dass man etwas nachlässig geworden war und man den anfänglichen Elan zurückgewinnen musste, um das Spiel ohne Satzverlust gewinnen zu können. Allmählich fand der VBC züri unterland ins Spiel und konterte mit cleverem Angriffsspiel. In einem Kopf-an-Kopf Rennen waren es schliesslich die Zürcherinnen, die den dritten Satz für sich verbuchten.

Unerwartete Wende

Trotz Satzverlust war man sich beim VBC Aadorf sicher, dass sich der Drei-Punkte-Sieg nach wie vor in Reichweite befand. Überzeugt und zuversichtlich startete man in den Vierten. Die erhoffte Rückkehr der anfänglichen Euphorie blieb jedoch aus. Vielmehr hatte man auf der Aadorfer Seite mit zunehmender Unsicherheit zu kämpfen. Wo man zu Beginn der Partie noch mit einem starken Servicespiel überzeugte, schaffte man es nun nicht mehr, den Gegner in der Annahme unter Druck zu setzen und ermöglichte auf diese Weise mehr Variation im gegnerischen Angriff. Aadorf auf der anderen Seite tat sich schwer in der Defensive und begann in sämtlichen Aktionen zu zögern. Das Spiel der Zürcherinnen hingegen nahm immer weiter an Fahrt auf. Die Fassungslosigkeit stand den Gästen aus dem Thurgau buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Mit einem deutlichen Unterliegen (17:25) stand fest, dass das Duell in den fünften Satz gehen würde.

Chancenlos im Tie-Break

Die Bestürzung über den Verlauf der Partie löste bei den Aadorferinnen offenbar eine Art Dämmerzustand aus. Trotz diverser Spielerwechsel schaffte man es auch im Tie-Break nicht, sich an das Spiel des Gegenübers anzupassen und so schien man dem Höhenflug des Heimteams schonungslos ausgeliefert. Souverän zog der VBC züri unterland davon und entschied das Spiel mit einem Endstand von 15:11 verdient für sich. Eine bittere Niederlage für den VBC Aadorf, welche man am kommenden Samstag, 27.10.2018 um 16:30 Uhr auswärts gegen Volley Luzern ausgleichen möchte.

 

Matchtelegramm:

Samstag, 20.10.2018
2. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC züri unterland vs. VBC Aadorf 3:2 (10:25, 16:25, 25:22, 25:17, 15:11)
Spielzeit: 1 Stunde 43 Minuten
Sporthalle Ruebisbach, Kloten

Zuschauer: 100

Im Einsatz für den VBC:
Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan

Bericht: Ramona Meili


D1: Saisonauftakt geglückt

D1: Saisonauftakt geglückt

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf starteten am vergangenen Samstagnachmittag vor heimischem Publikum in die neue Saison und holten sich zum Auftakt drei zufriedenstellende Punkte.

Nach einer zuversichtlich stimmenden Saisonvorbereitung galt es am vergangenen Samstag nach Beendigung der Sommerpause erstmals wieder ernst. Die Aadorferinnen massen sich in der ersten Qualifikationsrunde der NLB-Ost-Gruppe mit Raiffeisen Volleya Obwalden. Allen Beteiligten auf Seiten der Thurgauerinnen war klar, dass die Konkurrentinnen aus der Innerschweiz mit ihrem schnellen Spiel ein nicht zu unterschätzender Gegner sein würden.

Der erste Satz verlief weitgehend ausgeglichen. Beide Teams vollbrachten gute Aktionen, merkten aber schnell, dass die jeweilige gegnerische Mannschaft an diesem Tag wohl keine Punkte verschenken würde. Den Thurgauerinnen gelang es zwar bereits in diesem ersten Satz, sich im Angriff gut in Szene zu setzen. Viel zu oft waren es aber die Obwaldnerinnen, welche genau diese Bälle spektakulär verteidigten und ihren Gegnerinnen auf diese Weise mehrfach das Leben schwer machten. So rückten beide Teams Punkt für Punkt dem Satzende entgegen, bis es letztlich Aadorf gelang, den Sack zuzumachen und den ersten Satz mit 25:22 auf ihr Konto zu verbuchen.

Ein ähnlicher Lauf nahm auch der zweite Satz. Keine der beiden Mannschaften vermochte das Spiel über mehrere Punkte zu dominieren und so schien auch die Länge der Ballwechsel repräsentativ für die Fähigkeiten zweier ebenbürtiger Gegner. Dennoch zeigte das Team um Headcoach Cao Herrera einige erstklassige Aktionen. Besonders erfreulich war das Debüt der vom VBC Steinhausen neu zugegangenen Vanessa Gwerder, welche den Gegner mit ihren konstant druckvollen Angriffen in Bedrängnis setzte. Trotzdem hatte man auf heimischer Seite immer mehr mit dem verblüffend schnellen Zuspiel des Gegners zu kämpfen. So gestaltete sich die Block- und, als Konsequenz davon, auch die Verteidigungsarbeit bei den Ostschweizerinnen als zunehmend schwierig. Bei Aadorf schlichen sich erste Unsicherheiten ein, welche sich vermehrt in Eigenfehlern äusserten. Dennoch erzielte man auf Aadorfer Seite letztlich die nötigen Punkte, um auch den zweiten Satz – punktegleich gegenüber dem Ersten – gewinnen zu können.

Der dritte Satz indizierte früh, dass sich die Blockproblematik der Aadorferinnen weiter zugespitzt hatte. Die Innerschweizerinnen zeigten clevere Spielzüge und brachten die Thurgauerinnen mit ihren schnellen Angriffen immer weiter aus dem Konzept. Die Offensive der Thurgauerinnen wurde zurückhaltender und die Eigenfehlerquote stetig höher. Die Obwaldnerinnen liessen es sich nicht nehmen, den Satz deutlich mit 25:13 für sich zu entscheiden.

Auch der Start in den vierten Satz verlief eher harzig. Durch ein Time-Out von Headcoach Herrera beim Spielstand von 4:7 für die Innerschweizerinnen, vermochte sich Aadorf jedoch wieder zu fangen und zurück ins gewohnte Spiel zu finden. Die Spielweise der Aadorferinnen wurde wieder präziser und so war es nun plötzlich Obwalden, die sich von den wirkungsvollen Angriffen der Ostschweizerinnen verunsichern liessen. Im weiteren Satzverlauf liess man in Aadorf nichts mehr anbrennen und so holte man sich den Satzsieg – in einer 180-Grad-Kehrtwende zum dritten Satz – deutlich mit 25:15.

Mit dem 3-Punkte-Sieg schafft man in Aadorf nach der ersten Spielrunde den Tritt auf das Treppchen der NLB-Ost-Gruppe. Das nächste Duell findet am kommenden Samstag, 20.10.2018 um 13:30 Uhr auswärts gegen den VBC züri unterland (4.) statt.

Matchtelegramm:

Samstag, 13.10.2018

1. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe

VBC Aadorf vs. Raiffeisen Volleya Obwalden 3:1 (25:22, 25:22, 13:25, 25:15)

Spielzeit: 1 Stunde 33 Minuten

Sporthalle Löhracker – Aadorf

Zuschauer: 120

Im Einsatz für den VBC:

Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald, Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan


Aadorf mit neu vereinten Kräften

Aadorf mit neu vereinten Kräften

Die Vorbereitungen für den Meisterschaftsbetrieb laufen bei den Volleyballerinnen des VBC Aadorf auf Hochtouren. Am Samstag, 13. Oktober 2018 wird auf heimischem Boden die neue Nationalliga B Saison eingeläutet. So nutzt man die letzten beiden Wochen vor dem grossen Tag für intensive Trainingseinheiten, um den spielerischen und athletischen Fähigkeiten der ambitionierten Truppe den letzten Schliff zu geben. Nicht zuletzt aufgrund erheblicher Veränderungen im Kader des Fanionteams schaut man dem Meisterschaftsbeginn gespannt entgegen.

Nachdem man bereits in der vergangenen Saison komplett neu formiert in die NLB-Meisterschaft startete, zeichneten sich gegen Ende der Saison 2017/18 erneut markante Veränderungen auf der Staff- und Spielerinnenebene ab. So wurde bereits im Frühling diesen Jahres bekannt, dass man künftig auf Scout Rodrigo Teixeira (berufliche Weiterbildung sowie Scout-Einsätze in div. Nationalmannschaften), Assistenztrainer Andreas Maurer (Damen 3), Lara Hasler (NLA, Volleyball Franches-Montagnes), Alexandra Schaber (NLA, Volley Lugano), Janick Schaltegger (Damen 2), Merlin Hurt (Estland) und Juliennis Regalado (Venezuela) verzichten muss.
Verstärkung durch Neuzugänge
Gezweifelt wurde an einer zeitgerechten und angemessenen Neubesetzung des Substanzverlustes dennoch zu keinem Zeitpunkt. Im Rahmen der Spielerinnensuche zeigte sich vielmehr, dass sich der VBC Aadorf in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf im Volleyballsport erspielt hatte. So durfte man sich nebst der aktiven Suche auch über diverse Spontananfragen freuen. Das Team wird folglich verstärkt durch Elise Boillat, eine junge Aussenangreiferin, welche beim VC Kanti Schaffhausen bereits NLA-Luft schnupperte und als athletisches Allrounder-Talent von grosser Unterstützung sein wird. Des Weiteren freut sich der Verein über die Rückkehr von Muriel Grässli, die nach knapp 10 Jahren wieder zum Damen 1 stösst. Die Zürcherin kann das Team mit ihrem Können und ihrer Erfahrung aus mehrjährigen Einsätzen für das Beachvolleyball-Nationalkader und mehreren Saisons in der NLA beim TS Volley Düdingen unterstützen. Den Block und die Angriffsstärke über die Mitte rüstete sich das Team durch den wertvollen Zugang von Vanessa Gwerder vom NLB-Konkurrenten VBC Steinhausen auf. Doch auch der vereinseigene Nachwuchs bietet Verstärkung: Die junge Viviane Habegger, welche bereits vergangene Saison ihr Können auf der Libero-Position mehrfach unter Beweis gestellt hat, stösst nun offiziell zur ersten Mannschaft. Auf der Trainerseite wird Headcoach Cao Herrera durch Assistenztrainer Florian Heidrich unterstützt, welcher auf sein Know-How aus langjähriger NLA-Erfahrung als Mittelblocker bei leistungsstarken Vereinen wie dem VBC Züri Unterland, Volley Amriswil und dem TSV Jona zurückgreifen kann.
Die neu gewonnenen Ressourcen weiss man in Aadorf bestens zu schätzen und so schaut man dem Saisonstart mit einer gesunden Portion Zuversicht entgegen. „Dennoch“, so ist sich Headcoach Cao Herrera sicher, „haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns. Die individuellen Spielerinnen müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen, damit wir in den entscheidenden Momenten unser Potential als Mannschaft ausschöpfen können“. In diversen Trainingsspielen wird deshalb das Können des neu formierten Kaders bis zum ersten Meisterschaftsspiel auf die Probe gestellt. Ein erster Erfolg zeichnete sich bereits am Steinbock-Cup in Chur ab: Das Team setzte sich am vergangenen Sonntag erfolgreich gegen diverse 1. Liga- und NLB-Teams durch und holte sich den vierten Turniersieg in Folge.
Raiffeisentag zum Saisonstart
Gerade im Hinblick auf die angestrebte Neukonstellation der Nationalliga B, in dessen Rahmen per 2020 die Anzahl der wettstreitenden Teams von 16 auf 12 reduziert werden soll, dient die bevorstehende Saison zweifellos als Hauptprobe für die bedeutsamen Wettkämpfe in der darauffolgenden Saison 2019/20. Dennoch ist das Augenmerk auf das aktuelle Saisonziel gerichtet: „Primär streben wir die Play-Off-Qualifikation an. Wie weit wir uns anschliessend dem NLB-Meistertitel nähern können, sehen wir dann“, erklärt Herrera. Wie effektiv die entsprechende Saisonvorbereitung war, zeigt sich jedenfalls am 13. Oktober 2018. Um 14:00 Uhr stösst man im ersten Duell gegen die Konkurrentinnen aus Obwalden. Der erste Spieltag wird als „Raiffeisentag“ ausgetragen, in dessen Rahmen das Heimteam von der Raiffeisenbank Aadorf-Elgg-Wiesendangen als Hauptsponsor angefeuert wird und das Publikum von attraktiven Give-Aways profitiert. Nebst der Sehnsucht nach spannenden Volleyball-Aktionen also ein weiterer Grund, die Aadorfer Löhracker-Halle wieder mit Leben zu füllen.