Goldsponsor
Raiffeisen Logo
Weitere Sponsoren
www.pfaffag.ch/
VBC Aadorf
www.regidieneue.ch/xml_1/internet/de/intro.cfm
www.asics.ch/
NLB
NLB
www.refida.ch/
VBC Aadorf
VBC Aadorf
Damen I
VBC Aadorf
https://www.mobiliar.ch/versicherungen-und-vorsorge/generalagenturen/frauenfeld
www.griesser.ch/en/home
www.maeschli.ch/
Volleyballclub
www.kifa.ch/
www.migros-kulturprozent.ch/
www.update-fitness.ch/
www.hsauto.ch/
ch.jako.eu/
www.gkpf.ch/
NLB
VBC Aadorf
https://www.raiffeisen.ch/raiffeisen/internet/rb0027.nsf/sitzcode/1377/?OpenDocument
NLB
Damen I
www.bodymedcenter-aadorf.ch/

VBC Aadorf verpasst den NLB-Schweizermeister-Titel

VBC Aadorf verpasst den NLB-Schweizermeister-Titel

Am vergangenen Samstag trat der VBC Aadorf das letzte Meisterschaftsspiel der Saison an. Mit einem Sieg gegen den VB Therwil wäre Aadorf als Schweizermeister in die Ostschweiz heimgekehrt. Swiss Volley Präsidentin Nora Willi und der Meister-Pokal trafen pünktlich zum Spielbeginn in Therwils Sporthalle ein - bereit, um den VBC Aadorf zum NLB-Meister zu küren. Ein starkes Therwil widersetzte sich jedoch Aadorfs bisherigem Erfolg und demontierte den Titelanwärter mit einem deutlichen 3:0.

Die Vorzeichen für das alles entscheidende Duell gegen den VB Therwil standen gut: Der VBC Münchenbuchsee gewann im zeitlich vorausgehenden Spiel gegen den VBC züri unterland mit 3:1, was dem VBC Aadorf ermöglichte, den Meistertitel auch mit einem 3:2-Sieg (statt wie angenommen mit drei obligaten Punkten) für sich beanspruchen zu können. Swiss Volley Präsidentin Nora Willi und der Meister-Pokal trafen pünktlich zum Spielbeginn in Therwils Sporthalle ein, um dem VBC Aadorf im Anschluss zum NLB-Meister küren zu können. Für die Gäste stand somit einiges auf dem Spiel - im Falle einer Niederlage ginge die Trophäe an den VBC Münchenbuchsee. Der VB Therwil hingegen startete gelassen in die Partie und hatte - mit einem fixen dritten Rang, egal was in der letzten Partie passieren würde - im wahrsten Sinne nichts mehr zu verlieren.

Therwil im absoluten Höhenflug

Der VB Therwil, der im Anschluss an das Spiel einige langjährige Stammspielerinnen zu verabschieden hatte, spielte dermassen befreit auf, dass Aadorf bereits kurz nach dem Anpfiff leer schluckte. Mit der grösstmöglichen Portion Risiko brachten die Baslerinnen die Gäste innert Kürze  zur Verzweiflung. Fast schien es so, als würde dem Heimteam regelrecht alles gelingen. Auf der Gegenseite traf Aadorf die Fassungslosigkeit. Zu kämpfen hatten diese besonders in der Annahme mit hervorragend druckvollen Services und im Block mit einer wahrhaftig beeindruckenden Passverteilung des Gegners.

Die Tragödie nimmt ihren Lauf

Die Aadorferinnen, welche sich in der zweiten Hälfte des ersten Satzes etwas gefangen zu haben schienen, starteten trotz 0:1-Rückstand mit zurückgewonnener Zuversicht in den zweiten Satz. Plötzlich gelang es hier und da, den Gegner mit verbesserter Blockarbeit im Angriff zu stoppen oder ihn mit stabilerem Service ins Wanken zu bringen. Jeder Eigenfehler wurde jedoch prompt mit herbem Widerstand des Heimteams bestraft und demoralisierte Aadorf zunehmend. In der Hälfte des zweiten Satzes stand, restrospektiv betrachtet, das Schlussresultat bereits fest. Dem aufgrund der Tragweite des Spiels gehemmte Aadorf fehlte es schlichtweg an Spritzigkeit und dem nötigen Wagemut.

VBC Münchenbuchsee als NLB-Meister

Obwohl das Team um Headcoach Cao Herrera bis zum Schluss mit grösstem Effort gegen das Obsiegen des VB Therwil ankämpfte, demontierte das Heimteam Aadorf mit deutlichen 3 zu 0 Sätzen. Somit wanderte der Meisterpokal im Anschluss auf direktem Weg nach Bern zum VBC Münchenbuchsee, der die Saison mit zwei Punkten mehr auf dem Konto beendet hatte.

Trotz grosser Enttäuschung zum Schluss darf man sich in Aadorf über einen sensationellen zweiten Rang freuen, was eine signifikante Steigerung zu den vergangenen drei Jahren darstellt. Die erfolgreiche Saison zeugt von erstklassiger Trainer- und Vorstandsarbeit, welche das Fanionteam des VBC Aadorf vermutlich auch in den kommenden Jahren zu den Top-Teams der Liga zählen lassen wird.

Matchtelegramm:

Samstag, 23.03.2019 - 8. Spieltag NLB Playoff 1.-4. (West + Ost)
VB Therwil vs. VBC Aadorf 3:0 (25: 23, 25:17, 25:18)
Spielzeit: 1 Stunde 04 Minuten
99er-Sporthalle - Therwil

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Viviane Habegger, Dana Widmer, Martina Hunziker

Bericht: Ramona Meili


D1: VBC Aadorf siegt im Spitzenkampf gegen Münchenbuchsee

MVP Vivianne Habegger, geehrt durch Peter Bühler von der Raiffeisenbank und Vorstandsmitglied Claudia Keller

In der zweitletzten Spielrunde der NLB-Play-Offs traf Aadorf vor Heimkulisse auf den interimistischen Tabellenführer VBC Münchenbuchsee. Die Partie glich einem Halbfinal, da ein Sieg für beide Teams ein grosser Schritt in Richtung Meistertitel zu bedeuten hatte. Wer die Partie gewann, würde sich am letzten Spieltag aus eigener Kraft zum NLB-Meister küren können. Ein langer und nervenaufreibender Feuerwechsel zwischen zwei Titelanwärtern war absehbar und vermochte die zahlreich erschienen Zuschauern keineswegs zu enttäuschen.

Die Stimmung in der Aadorfer Löhracker-Halle brodelte. Eine Vielzahl von Zuschauern hatte es geahnt: Wenn zwei Titelanwärter aufeinander treffen, kann schlichtweg keine Langeweile aufkommen. So lieferten sich das Aadorfer Heimteam und die Gäste aus dem Bernbiet bis zum letzten Punkt ein spannendes Spitzenduell.

Die beiden Teams lieferten sich vom ersten Punkt an einen ausgeglichenen Schlagabtausch. Aadorf machte einen wachen und ausdauerfähigen Eindruck, was die Lokalmatadorinnen gerade bei langen Ballwechseln zum gewünschten Erfolg brachte. Den Gästen aus Münchenbuchsee gelang es in diesem ersten Satz nur teilweise, die beinahe einwandfrei funktionierende Verteidigungsarbeit der Aadorferinnen zu bezwingen. Trotz einer beachtlichen Portion Nervenflattern konnte Aadorf auf diese Weise die 1:0-Führung für sich ergreifen (27:25).

Kopf-an-Kopf-Rennen vom Feinsten

Doch wie erwartet war der Tabellenführer nicht bereit, die zur Debatte stehenden drei Punkte ohne Gegenwehr an den Zweitplatzierten abzugeben. Trotz 5:0-Führung im zweiten Satz schaffte es Aadorf nicht, den Punktevorsprung in einen weiteren Satzsieg zu verwerten. Mit 25:22 glich Münchenbuchsee auf 1:1 aus.
Im dritten Satz lieferten sich die beiden Mannschaften ein erneutes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei sich die Gäste aus Münchenbuchsee zum Schluss einen geringfügigen Vorsprung erkämpfen konnten. Aadorf wirkte nervös und schien im Angriff nicht mehr gleich konsequent zu agieren. Für Headcoach Cao Herrera wurde deutlich, dass ein Intervenieren nötig sein würde, um die Gäste von einem weiteren Satzsieg abzuhalten. Beim Spielstand von 20:23 setzte er mittels Spielerwechsel das entscheidende Zeichen, das zu zwei Service-Assen und dem spektakulären Satzsieg führte (25:23). Die Erleichterung auf der Seite des Heimteams war enorm. Nur noch ein Satz vom erhofften 3-Punkte-Sieg entfernt hoffte man in Aadorf auf ein endgültiges Einknicken des Gegners im vierten Satz. Doch als wäre ein deutliches 3:1-Resultat nicht angemessen für einen entsprechenden Spitzenkampf, sträubte sich Münchenbuchsee weiterhin gegen eine Niederlage und schaffte es erneut, Aadorf ins Wanken zu bringen. Mit 25:23 glichen die Gäste auf 2:2-Sätze aus.

Erleichterung im Tie-Break

Die immer emotionaler werdende Partie wurde im fünften Satz durchgehend vom Heimteam dominiert und bald bestanden nur noch geringe Zweifel, dass Aadorf als Sieger aus dem Spiel gehen würde. Beim Schlusspfiff zum 15:12 zugunsten der Aadorferinnen war die Freude und Erleichterung über den Sieg enorm. Dennoch hätte man sich die Lage im Hinblick auf den Kampf um den Meistertitel mit drei statt nur zwei Punkten auf dem Konto deutlich erleichtern können.

Quasi-Finale gegen den VB Therwil

Am kommenden Samstag findet der achte und letzte Spieltag der laufenden Saison 2018/19 statt. Aadorf trifft auswärts auf den drittplatzierten VB Therwil. Obwohl einzig Münchenbuchsee (2. mit 16 Punkten) und Aadorf (1. mit 17 Punkten) noch die Möglichkeit haben, die Meisterschaft zu gewinnen, wird man sich auf ein hart umkämpftes Spiel gefasst machen müssen. In der Hinrunde verlor Aadorf vor heimischem Publikum mit 3:1 gegen die Baslerinnen. Während der VBC Münchenbuchsee im entscheidenden Spiel gegen den VBC züri unterland die klare Favoritenrolle einnimmt, trifft der VBC Aadorf im Quasi-Finale der diesjährigen Play Offs mit Therwil auf einen Gegner, der den Thurgauerinnen durchaus gefährlich werden könnte. Vor dem Hintergrund, dass man es in der eigenen Hand hat, ob der Meisterpokal nach Aadorf wandert, bleibt man vereinsintern jedenfalls zuversichtlich gestimmt.

Letztes Meisterschaftsspiel Saison 18/19: Samstag, 23.03.2019 um 17:30 Uhr in Therwil (BL): VB Therwil (3.) vs. VBC Aadorf (1.)

Matchtelegramm:

Samstag, 16.03.2019 - 7. Spieltag NLB Playoff 1.-4. (West + Ost)

VCB Aadorf vs. VBC Münchenbuchsee 3:2 (27:25, 22:25, 25:23, 23:25, 15:12
Spielzeit: 1 Stunde 54 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Viviane Habegger, Dana Widmer

Bericht: Ramona Meili


VBC Aadorf reüssiert gegen den Aufstiegskandidaten Val-de-Travers deutlich mit 3:0

Nach einer frustrierenden Niederlage gegen den VBC Schönenwerd am Spieltag zuvor war die Devise für die Auswärtspartie gegen den VBC Groupe E Val-de-Travers klar: Verlieren verboten. Nach dreistündiger Anreise und nur 63 Minuten Spielzeit durfte sich Aadorf über drei wichtige Meisterschaftspunkte gegen den Aufstiegskandidaten aus der Westschweiz freuen.

Die Westschweizer Rivalinnen unterlagen den Aadorferinnen bereits in der Hinrunde deutlich (3:0). Ob man der Favoritenrolle auch nach mehrstündiger Anreise gerecht werden würde, stand allerdings in den Sternen.

Val-de-Travers und Toggenburg vielleicht bald in der NLA

Vergangene Woche berichtete der Verband Swiss Volley über die potentiellen Aufstiegskandidaten der NLB, worunter sich nebst Volley Toggenburg auch der VBC Groupe E Val-de-Travers befindet. Beide Teams haben sich für die kommende Meisterschaft 19/20 für die NLA eingeschrieben.

"Bis Ende Februar hatten die Clubs im Rahmen der Clublizenzierung Zeit, ihre Teams einzuschreiben. Aufgrund der Rückzüge von Edelline Köniz, Volero Zürich und dem VBC Galina Schaan sowie dem Aufstieg von Genève Volley im letzten Sommer wird die laufende Saison bei den Frauen nur von acht statt der vorgesehenen zehn Teams bestritten. Aus diesem Grund können die beiden Nationalliga B (NLB) Teams VBC Val-de-Travers und Volley Toggenburg als Aufstiegsrunden-Teilnehmer direkt aufsteigen - sofern sie die Bedingungen der Lizenzkommission erfüllen", so Swiss Volley in einer Publikation vom 07.03.2019 (https://www.volleyball.ch/verband/informationen/news/news-detail/vier-volleyball-nlb-teams-wollen-in-die-hoechste-spielklasse-13866/). Da aktuell kein anderes Team an einem Aufstieg in die höchste Spielklasse interessiert ist, wird die Klassierung der beiden Teams in der aktuellen Meisterschaft keinen Einfluss auf die Aufstiegschancen haben.

Aadorf erwischt Val-de-Travers auf dem falschen Fuss

Aadorf hatte allerdings am vergangenen Samstag leichtes Spiel in der Auswärtspartie gegen Val-de-Travers. Die Westschweizerinnen schienen durch Aadorfs druckvollen Start in die Partie bereits nach einigen Punkten komplett demoralisiert. Während die Gäste aus dem Thurgau einen wachen Eindruck und nur wenige Eigenfehler machten, scheiterte Val-de-Travers bereits in der Annahme. Ein erfolgreicher Angriff schien für das Heimteam gegen ein starkes Aadorf zeitweise unmöglich. Nach einstündiger Spielzeit durften sich die Gäste über drei wichtige Meisterschaftspunkte freuen.

Entscheidendes Spitzenduell gegen Münchenbuchsee

Der VBC Aadorf belegt vor den zwei letzten Spieltagen den zweiten Zwischenrang, während sich der VBC Münchenbuchsee - punktegleich aber mit besserem Satzverhältnis - an der Tabellenspitze befindet. Am kommenden Samstag bestreitet Aadorf vor heimischem Publikum das unter Umständen alles entscheidende Spitzenduell. Sollte Aadorf es schaffen, einen Sieg gegen die Gäste aus Bern einzufahren, läge der NLB-Meistertitel in Reichweite. Die Devise für den zweitletzten Spieltag der laufenden Saison lautet also erneut: Verlieren verboten.

Samstag, 16.03.2019 um 15:00 Uhr, Sporthalle Löhracker in Aadorf: VBC Aadorf (2.) vs. VBC Münchenbuchsee (1.)

Matchtelegramm:

Samstag, 09.03.2019
6. Spieltag NLB Playoff 1.-4. (West + Ost)
VBC Val-de-Travers vs. VBC Aadorf 0:3 (9:25, 20:25, 22:25)
Spielzeit: 1 Stunde 03 Minuten
Centre Sportif Val-de-Travers - Couvet

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Viviane Habegger, Dana Widmer

Bericht: Ramona Meili


VBC Aadorf unterliegt Volley Schönenwerd in Rückrunde

MVP: Martina Koch, ausgezeichnet durch Sylvain Lüthi (Busfahrer D1) und Sonja Mathis (Präsidentin)

In einem hart umkämpften Spiel sah es zunächst so aus, als könne der VBC Aadorf nach einem verlorenen ersten Satz gegen Volley Schönenwerd das Ruder herumreissen und einen 3:1-Sieg verbuchen. Nach einem erneuten Unterliegen im vierten Satz behielten die Gäste aber im Tie Break den längeren Atem und klauten dem Leader so zwei wichtige Meisterschaftspunkte.

Von den Volleyballerinnen des VBC Aadorf wird zurzeit viel Power abverlangt. Schon eine Woche zuvor musste man gegen den VBC Münchenbuchsee bis in den fünften Satz sämtliche Kräfte mobilisieren, um letztlich einen 3:2-Sieg feiern zu können. Vergangenes Wochenende liess auch Volley Schönenwerd nichts unversucht, um dem Tabellenleader ein Bein stellen zu können und forderte Aadorf vor Heimkulisse ebenso bis ins Tie Break heraus.

Aus Zwei wird nicht automatisch Drei

Bereits zweimal durfte Aadorf in der laufenden Saison deutliche Siege gegen das Team von Volley Schönenwerd feiern: Das erste Mal im Mobiliar Cup, das zweite Mal in der Hinrunde der Play Offs. Die Sterne standen somit gut für eine Bestätigung dieser Siege vor Heimkulisse. Aadorf hatte seine Hausaufgaben gemacht und war sich der Gefahren des Gegners (insbesondere jenen der ehemaligen Nationalspielerin Laura Sirucek) bewusst.

Schon zu Beginn der Partie machte sich aber bemerkbar, dass auch die Gäste ihre Hausaufgaben gemacht haben. Die sonst so starke Offensive der Aadorferinnen wurde durch hervorragende Block- und Verteidigungsarbeit der Gegnerinnen deutlich in Zaun gehalten.

Schönenwerd gelang es auf diese Weise, mit 1:0 in Führung zu gehen und dem Heimteam zu zeigen, dass es mehr leisten muss, um mit einem Sieg rechnen zu dürfen. Geschenkt wird in der Aufstiegsrunde keinem mehr etwas.

Aadorf nahm sich die Message aus dem ersten Satz zu Herzen und erhoffte sich durch einige taktische Wechsel etwas mehr Konstanz im Block. Headcoach Cao Herreras Entscheidungen schienen sich prompt auszuzahlen. In langen, kräftezehrenden Ballwechsel waren es plötzlich die Aadorferinnen, die - nicht zuletzt aufgrund einer sensationellen Kill-Quote im Block - die Oberhand behielten und die entscheidenden Punkte machten. So glich man erst auf 1:1 aus und ging sodann mit 2:1 in Führung. Nach erfolgreicher Erholung von der Niederlage im ersten Satz schien ein 3:1-Sieg in Griffweite.

Enttäuschung im fünften Satz

Im vierten Satz erhöhte Schönenwerd den Druck im Angriff und verbuchte vor allem mit clever platzierten Tips eine Vielzahl von Punkten. Den Druck spürte das Heimteam vor allem im Angriff, wo sich auf der Seite der Aadorferinnen auf einmal Unsicherheiten und Eigenfehler einschlichen. Mit knappen 22:25 Punkten gelang es Schönenwerd, auf 2:2 in den Sätzen auszugleichen. Ein Kopf-an-Kopf Rennen im fünften Satz hielt die Spannung in der Löhracker-Halle bis zum letzten Punkt hoch. Am Ende waren es die Gäste, die den kühleren Kopf behielten und Aadorf mit 16:14 zwei wichtige Meisterschaftspunkte klauten.

Nächste Chance gegen Val-de-Travers

Am kommenden Samstag, 9. März 2019, trifft Aadorf auswärts auf den VBC Groupe E Val-de-Travers. Im Hinblick auf die erfolgreiche erste Play-Off-Partie gegen Val-de-Travers (deutliches 3:0) darf Aadorf zuversichtlich in die Westschweiz reisen. Auch Val-de-Travers durfte aber in den vergangenen Wochen einige Siege feiern und wird mit Sicherheit gut vorbereitet und topmotiviert in die Revanche gegen die Ostschweizerinnen starten. Aadorf wiederum wird alles daran setzen, um die verschlechterte Tabellenlage (1. Volley Toggenburg (13), 2. VBC Münchenbuchsee (12), 3. VBC Aadorf (12), 4. VB Therwil (11)) wieder zu verbessern.

Matchtelegramm:

Samstag, 02.03.2019
5. Spieltag NLB Playoff 1.-4. (West + Ost)
VBC Aadorf vs. Volley Schönenwerd 2:3 (19:25, 25:17, 25:20, 22:25, 14:16)
Spielzeit: 1 Stunde 48 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Viviane Habegger, Martina Hunziker

 

 

Bericht: Ramona Meili


VBC Aadorf zurück auf der Siegerstrasse

VBC Aadorf zurück auf der Siegerstrasse

Die Partien des 4. Spieltags der NLB-Play-Offs waren nichts für schwache Nerven: Sämtliche Begegnungen endeten erst im fünften Satz. Darunter auch der VBC Aadorf, der in einem hart umkämpften Spiel auswärts einen 3:2-Sieg gegen den VBC Münchenbuchsee einfuhr. Aadorf profitiert nebst den zwei gewonnenen Punkten auch von den knappen Resultaten der Konkurrenz und belegt weiterhin den ersten Zwischenrang.

Mit einer 3:1-Niederlage gegen den VB Therwil am dritten Spieltag der NLB-Play-Offs wurden die Volleyballerinnen des VBC Aadorf vor zwei Wochen beinahe vom ersten Zwischenrang gestossen. Aadorfs lang andauernde Siegesserie war beendet und mit einem Auswärtsspiel gegen den VBC Münchenbuchsee lag ein weiterer harter Brocken in Aussicht.

Am vergangenen Samstag galt es sodann ernst: Gegen den Zweitplatzierten der NLB-West-Gruppe standen äusserst wichtige Punkte auf dem Spiel, wenn man weiterhin den ersten Zwischenrang verteidigen wollte. Mit einem erfahrenen Kader macht Münchenbuchsee erfahrungsgemäss stets ordentlich Druck in der Offensive, weshalb das Augenmerk von Aadorfs Headcoach Cao Herrera in der Vorbereitung vorwiegend auf der Block- und Verteidigungsarbeit lag. Eine Entscheidung, die sich im Verlauf der Partie zweifellos auszahlte.

Ein Kraftakt auf beiden Seiten

Das Duell erforderte auf beiden Seiten das Mobilisieren sämtlicher vorhandener Kräfte. Die Teams kämpften auf Augenhöhe und zeigten herausragende Angriffs- und Abwehraktionen. Am Ende ging der jeweilige Satz zugunsten desjenigen Teams aus, das es in den letzten Ballwechsel schaffte, die Eigenfehlerquote geringer zu halten. Bis im Tie-Break war nicht zu erkennen, wer letztlich den längeren Atem haben würde. Bestens zu erkennen geben dies auch die knappen  Satzverhältnisse (28:26, 23:25, 25:23, 20:25, 16:18). In einem als Zuschauer nervlich kaum zu verkraftenden Krimi obsiegte Aadorf nach 109 Minuten Spielzeit mit 3:2.

Weiterhin an der Tabellenspitze

Ein Blick auf die Matchergebnisse der Konkurrenz lieferte nebst den zwei gewonnenen Punkte gegen Münchenbuchsee weitere Glücksgefühle: Sämtliche weiteren Teams der NLB-Play-Offs duellierten sich ebenfalls bis ins Tie-Break. So auch der VB Therwil, der mit einem 3:2-Sieg gegen den VBC züri unterland einen Punkt zu verschenken hatte. Punktegleich aber mit besserem Satzverhältnis stehen die Aadorferinnen dadurch weiterhin auf dem ersten und Therwil auf dem zweiten Zwischenrang.

Rückrunde mit intakten Chancen auf den Meistertitel

Nach Vollendung der ersten vier Spiele steht man nun in der Halbzeit der Aufstiegsrunde und begegnet in der Rückrunde erneut denselben vier Konkurrenten. Am kommenden Samstag, 02. März 2019 begrüsst Aadorf daher Volley Schönenwerd in der Löhracker-Halle zum Rückspiel. Das aktuell auf dem siebten Rang stehende Schönenwerd hat mit den Aadorferinnen eine Rechnung offen (Aadorf siegte im Auswärtsspiel deutlich 3:0). Ob Aadorf den Fokus auch in der Rückrunde beibehalten und den aus aktueller Sicht weiteren möglichen Meistertitel-Anwärtern (VB Therwil, Volley Toggenburg und VBC Münchenbuchsee) die Stirn bieten kann, wird sich in den nächsten vier Wochen zeigen.

Matchtelegramm:

Samstag, 23.02.2019
4. Spieltag NLB Playoff 1.-4. (West + Ost)
VBC Münchenbuchsee vs. VBC Aadorf 2:3 (28:26, 23:25, 25:23, 20:25, 16:18)
Spielzeit: 1 Stunde 49 Minuten
Sporthalle Sekundarschule - Münchenbuchsee

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Viviane Habegger, Martina Hunziker

Bericht: Ramona Meili
Foto: Stephan Tuor


VBC Aadorf stolpert gegen Therwil und verliert 1:3

MVP Linda Kronenberg mit Supporter Mirko Zatti und Vorstandsmitglied René Pfaff

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf schienen in jüngster Vergangenheit beinahe unschlagbar zu sein. Nach zwei 3:0-Siegen an den ersten beiden Spieltagen der Play-Offs schien sogar ein Sieg gegen den in der West-Gruppe hoch überlegenen Qualifikationssieger VB Therwil kein utopisches Ziel mehr zu sein. Nach vier hart umkämpften Sätzen muss sich Aadorf aber gegen die starken Baslerinnen geschlagen geben.

 Man wusste, es würde kein leichtes Spiel werden. Die 36 Punkte, die den VB Therwil in der West-Gruppe zum hochüberlegenen Qualifikationssieger kürten, sprechen für sich. Nach einem erfolgreichen Start in die Play-Offs mit zwei 3:0-Siegen war man sich in Aadorf aber sicher, dass auch gegen Therwil ein Sieg möglich wäre. Nicht zuletzt wegen eines nicht ganz so optimalen Play-Off-Starts der Baslerinnen (3:2-Sieg gegen Glaronia und 2:3-Niederlage gegen Toggenburg) hoffte man beim Heimspiel am vergangenen Samstag auf ein Therwil ausserhalb der gewohnten Topform.

Aadorf glänzt im ersten Satz

Der Start in die Partie hätte für das Heimteam nicht besser laufen können. Bereits nach kürzester Zeit war Therwil bei einem Spielstand von 2:8 gezwungen, den ersten Spielerwechsel im Angriff zu tätigen. Aadorf hingegen brillierte mit einwandfreier Blockarbeit und beeindruckendem Angriffsspiel. Spätestens beim Spielstand von 21:14 war man sich in der Löhracker-Halle sicher, dass die Aadorferinnen den idealen Tag für diesen Spitzenkampf eingezogen hatten.

Die Gäste wiederum verbesserten zu diesem Zeitpunkt ihre Präsenz auf dem Feld und begannen ordentlichen Druck am Service zu machen. Plötzlich geriet Aadorf ins Wanken und verschenkte einige Punkte. Obwohl man selbst in dieser Phase nicht daran zweifelte, dass die Gäste im ersten Satz unterliegen würden, hatte die Aufholjagd bis zum Spielstand von 23:25 - retrospektiv betrachtet - wohl eine grosse Bedeutung für den restlichen Verlauf der Partie.

Knappe Angelegenheit in Satz 2, 3 und 4

Die restlichen drei Sätze sind grundsätzlich leicht beschrieben: Ausgeglichene und kämpferische Duelle, die am Ende stets äusserst knapp für Therwil entschieden wurden. Obwohl die Aadorferinnen in Satz 3 und 4 zu Beginn das Zepter in der Hand hielten (Vorsprünge von 18:13 im dritten und 7:1 im vierten Satz) schafften sie es nicht, den Vorsprung in einen Satzsieg zu verwerten. Headcoach Cao Herrera weiss, woran es lag: "Gegen ein solches Team muss man im Service Vollgas geben. Sobald die Mittelblockerinnen in Fahrt kommen, hat man ein Problem. Im ersten Satz haben wir unsere Taktik ideal umgesetzt, diese dann später aber etwas aus den Augen verloren", erklärt Herrera. "Schade, dass es nicht bis ins Tie-Break gereicht hat. Ein Punkt wäre möglich gewesen. Stolz bin ich auf die Leistung des Teams aber dennoch. Sie haben bis zum letzten Punkt gekämpft und den Zuschauern ein wirklich tolles Spiel gezeigt. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man nun mal", so Herrera abschliessend.

Eine nächste grosse Hürde steht bevor

Am kommenden Samstag, 23.02.2019, trifft Aadorf auswärts auf den VBC Münchenbuchsee. Die Bernerinnen haben die Qualifikationsrunde auf Rang 2 abgeschlossen und blicken in den Play-Offs ebenfalls auf zwei Siege (Glaronia und Züri Unterland) und eine Niederlage (Toggenburg) zurück. Gute Voraussetzungen also für ein erneutes Hochspannungsduell.

Matchtelegramm:

Samstag, 16.02.2019 3. Spieltag NLB Playoff 1.-4.
VBC Aadorf vs. VB Therwil 1:3 (25:23, 23:25, 22:25, 21:25)
Spielzeit: 1 Stunde 35 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Viviane Habegger

Bericht: Ramona Meili

 

 


VBC Aadorf weiterhin an der Tabellenspitze

VBC Aadorf weiterhin an der Tabellenspitze

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf verbuchen gegen Volley Schönenwerd einen 3:0-Sieg und führen so auch nach dem zweiten Spieltag die Tabelle der NLB Play-Offs an.

Nach einem geglückten Start in die Aufstiegsrunde gegen Val-de-Travers lag es am vergangenen Samstag an den Aadorferinnen, diesen Erfolg auswärts gegen Volley Schönenwerd zu bestätigen. Nach drei Sätzen und 76 Minuten Spielzeit stand fest, dass Aadorf den ersten Zwischenrang verteidigen konnte und sogleich weiterhin vom NLB-Meistertitel träumen darf.

Konsequentes Aadorf gegen hartnäckige Solothurner Abwehr

Mit einem gelungenen Auftakt in die Partie gab Aadorf früh zu erkennen, dass man fest entschlossen war, die anhaltende Erfolgsserie auch auswärts weiterzuführen. Volley Schönenwerd kämpfte hartnäckig dagegen an und verteidigte spektakuläre Bälle, was in gefühlt endlosen Ballwechseln endete. Dennoch gelang es den Aadorferinnen letztlich des Öfteren, die intensiven Rallies für sich zu gewinnen. Dies beanspruchte auf beiden Seiten eine Menge Energie. Das Selbstvertrauen der Gäste wuchs aber kontinuierlich. So beendete Aadorf den ersten Satz deutlich mit 25:18.

Unkonzentriert zu Beginn, standhaft zum Schluss der nachfolgenden Sätze

Mit der Selbstsicherheit aus dem vorangehenden Satz startete Aadorf sowohl im zweiten als auch im dritten Satz etwas zu locker in den weiteren Verlauf der Partie und liess Schönenwerd die Möglichkeit, einen nicht unwesentlichen Punktevorsprung geltend zu machen. In den richtigen Momenten behielt Aadorf dann aber doch den längeren Atem und so erkämpften sich die Gäste aus der Ostschweiz unter Mitwirken sämtlicher Spielerinnen den Weg zum wohlverdienten 3:0-Sieg.

Von Qualifikationssieger zu Qualifikationssieger...

Am kommenden Samstag, 16.02.2019 um 15:00 Uhr trifft Aadorf zuhause als Qualifikationssieger der Ost-Gruppe auf den VB Therwil, der als deutlicher Qualifikationssieger der West-Gruppe in die Aufstiegsrunde einstieg. Mit den Gästen aus dem Baselbiet empfängt man ein im Grundsatz äusserst starkes Team, welches in den ersten beiden Playoff-Runden nicht ganz am gewohnten Erfolg anknüpfen konnte (3:2-Sieg gegen Glaronia, 2:3-Niederlage gegen Toggenburg). Hochwertiges Volleyball ist im Rahmen dieses Duells jedenfalls garantiert.

Matchtelegramm:

Samstag, 09.02.2019 - 2. Spieltag NLB Playoff 1.-4.
Volley Schönenwerd vs. VBC Aadorf 0:3 (18:25, 23:25, 20:25)
Spielzeit: 1 Stunde 16 Minuten
Betoncoupe Arena - Schönenwerd

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Viviane Habegger

Bericht: Ramona Meili
Foto: Stephan Tuor


VBC Aadorf verfolgt den NLB-Meistertitel

VBC Aadorf verfolgt den NLB-Meistertitel

Nach Beendigung der Qualifikationsrunde liegen die Volleyballerinnen des VBC Aadorf auf dem ersten Rang der NLB-Ost-Gruppe. Mit 31 Punkten übertrafen sie die Gruppen-Mitstreiterinnen, welche ebenfalls den Einzug in die Play-Offs geschafft haben, deutlich (VBC züri unterland (25 Punkte), VBC Glaronia (25 Punkte) und Volley Toggenburg (23 Punkte)).

In der Aufstiegsrunde treffen die Aadorferinnen in den kommenden acht Wochen den Rängen 1-4 der NLB-West-Gruppe. Aadorf kämpft somit in jeweils einer Hin- und Rückrunde gegen den VB Therwil, VBC Münchenbuchsee, Volley Schönenwerd und VBC Groupe E Val-de-Travers um den NLB-Meistertitel.

Start der Play-Offs vor heimischem Publikum

Am kommenden Samstag, 02. Februar 2019 bestreitet der VBC Aadorf um 15 Uhr in der Löhracker-Halle in Aadorf das erste Play-Off-Spiel gegen den VBC Groupe E Val-de-Travers. Mit grösstmöglicher Motivation aber kleinstmöglichen Erwartungen steigt man in Aadorf in den Ring um den Meistertitel. "In den vergangenen Jahren mussten wir in den Play-Offs immer wieder feststellen, dass die West-Gruppe stärker besetzt war als die Ost-Gruppe. Auf den Qualifikationssieg können wir durchaus stolz sein. Gewonnen haben wir damit aber noch nichts. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie stark unser Team tatsächlich ist. Sollten wir mit etwas weniger Verletzungspech zu kämpfen haben als in der Quali-Runde, bin ich überzeugt, dass wir auch gegen die ambitionierten Westschweizer Teams einiges reissen können", so Headcoach Cao Herrera.

Ein Aufstieg steht aktuell nicht zur Debatte

Der VBC Aadorf wird mit dem jüngsten Einzug in die Play-Offs den Erwartungen, welche man mit der konstanten Qualifizierung der vergangenen Jahre um das Fanionteam aufbaute, gerecht. Der andauernde Erfolgskurs lässt zu Recht die Frage um einen potentiellen Aufstieg in die Nationalliga A aufkommen. Die Vereinspräsidentin Sonja Mathis erklärt aber, dass dies in der laufenden Saison keine Möglichkeit darstellt. "Wir haben uns auch in diesem Jahr vereinsintern dazu entschieden, dass ein Aufstieg nicht in Frage kommt. Uns freut es extrem, dass wir seit Jahren an der Spitze der NLB ein Wörtchen mitreden dürfen. Es liegt uns sehr am Herzen, die Vereinsstrukturen auch im Falle eines Aufstiegs so ausgestaltet sind, dass das Team auch in der NLA erfolgreich sein kann. Aktuell fehlt es aber noch an finanziellen und personellen Ressourcen, um einen langfristigen Aufstieg in Angriff nehmen zu können", so Mathis.

Dennoch besteht die Möglichkeit auf den NLB-Meistertitel: Ein Ziel, dass der VBC Aadorf auch ohne NLA-Ambitionen mit Sicherheit mit grossem Herzblut verfolgen wird.

Heimspiel NLB-Play-Offs Saison 18/19:

Samstag, 02. Februar 2019, um 15 Uhr gegen VBC Groupe E Val-de-Travers

Bericht: Ramona Meili
Foto: Stephan Tuor


D1: VBC Aadorf geht als Qualifikationssieger in die Playoffs

MVP Linda Kronenberg mit Sponsor Hans-Peter Meier (AGLA) und Cornelia Hasler-Roost (Vorstand)

VBC Aadorf geht als Qualifikationssieger in die Playoffs

Am letzten Spieltag der Qualifikationsrunde gewinnen die Volleyballerinnen des VBC Aadorf ein umkämpftes Spiel gegen den VBC Glaronia und bestreiten somit als Qualifikationssieger der NLB-Ost-Gruppe ab Anfang Februar die Aufstiegsrunde.

Die 14. und somit letzte Partie der Qualifikationsrunde absolvierte der VBC Aadorf vor heimischem Publikum. Die Gäste aus dem Kanton Glarus hatten gleichermassen mit Verletzungspech zu kämpfen wie das Heimteam aus Aadorf. Einige Unstimmigkeiten bei Glaronia traten auf diese Weise besonders im ersten Satz ans Licht. Obwohl die Thurgauerinnen nicht durchwegs ideal agierten, lagen die Gäste nach kürzester Zeit im Rückstand und fanden kaum ins Spiel. Mit einem 25:15-Sieg im ersten Satz tankte man etwas Selbstvertrauen und rechnete mit ebenso geringer Gegenwehr der Glarnerinnen im zweiten Satz.

Passives Spiel von Aadorf umgehend bestraft

In den darauffolgenden beiden Sätzen verhielt sich Aadorf jedoch zunehmend passiv und trat als Folge dessen einen regelrechten Tiefflug an. Ohne zu zögern nutzte Glaronia diese Chance und übte in sämtlichen Aktionen deutlich mehr Druck aus, als noch im Satz zuvor. Obwohl Aadorf sich darüber im Klaren war, dass man sich mit einem Sieg zweier Sätze gegen Glaronia den ersten Rang der NLB-Ost-Gruppe sichern konnte, tat man sich äusserst schwer, zurück in den gewohnten Takt zu finden. So liess Aadorf die Niederlagen in Satz zwei und drei qualvoll über sich ergehen.

Happy End im Tie-Break

Im vierten Satz nutzte Headcoach Cao Herrera diverse Spielerwechsel, um neue Energie auf das Spielfeld zu transferieren. Bereits nach kurzer Zeit wurde erkennbar, dass der frische Wind einen positiven Effekt auf das Spiel der Aadorferinnen hatte. Die Aktionen am Netz wurden aggressiver, während sich die Eigenfehlerquote drastisch reduzierte. Kaum hatte man ein wenig Ruhe zurückgewonnen, schlichen sich Unsicherheiten beim Gegner ein.

Ein hart umkämpfter vierter Satz entschied Aadorf auf diese Weise letztlich für sich und triumphierte besonders im fünften Satz deutlich. Mit 15:7 Punkten im Tie-Break ergatterten sich die Ostschweizerinnen nicht nur den Heimsieg, sondern auch den Qualifikationssieg der NLB-Ost-Gruppe.

Energie tanken für die Aufstiegsrunde

Nach einem spielfreien Wochenende (26./27. Januar) geht es ab dem 2./3. Februar in die Playoffs. Dort trifft man auf den VB Therwil (1.), VBC Münchenbuchsee (2.), Volley Schönenwerd (3.) und VBC Groupe E Val-de-Travers (4.). Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die westschweizer Teams jeweils eine äusserst starke Qualifikations-Gruppe bilden. So wird auch ein starkes Aadorf in der Aufstiegsrunde sämtliche Kräfte mobilisieren müssen, um im Kampf um den NLB-Meistertitel eine Chance zu haben. Die genauen Spieldaten sind aktuell noch ausstehend und werden in Kürze durch den Verband Swiss Volley publiziert.

Matchtelegramm:

Samstag, 19.01.2019
14. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Aadorf vs. VBC Glaronia 3:2 (25:15, 21:25, 18:25, 25:21, 15:7)
Spielzeit: 1 Stunde 43 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli (C), Rahel Oswald (verletzt), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Dana Widmer, Cinja Habegger, Viviane Habegger (verletzt)

Bericht: Ramona Meili


D1: Erfolgloser Start ins neue Jahr für den VBC Aadorf

Best player beim VBC: Elis Albertini - Sponsor Stefan Ehrat von der Mobiliar übergibt zusammen mit Claudia Keller (Vorstand VBC) den Preis.

Nach zwei spielfreien Wochen starteten die Vollelyballerinnen des VBC Aadorf am vergangenen Samstag in einem Auswärtsspiel gegen Wolf Haus Giubiasco Volley ins neue Jahr. Der Erfolg blieb für die Aadorferinnen jedoch in der zweitletzten NLB-Qualifikationsrunde aus. Am Sonntag fand daraufhin das Achtelfinale des Mobiliar Volley Cups statt. Vor heimischem Publikum versuchte man (zumindest zeitweise erfolgreich) mit der NLA-Mannschaft von Volley Lugano mithalten zu können.

Nachdem sich die erste Mannschaft des VBC Aadorf gegen Jahresende vorzeitig für die NLB-Playoffs qualifiziert hatte und den ersten Zwischenrang erfolgreich verteidigen konnte, rechnete man wohl auch in der ersten Partie des neuen Jahres mit einem siegreichen Spiel gegen das Schlusslicht aus Giubiasco. Schon bald stellte sich aber heraus, dass die unfreiwillig kurze Vorbereitungsdauer nach der Weihnachtspause dem Tabellenleader einen Strich durch die Rechnung machen würde. Die Aadorferinnen hatten sichtlich Mühe, in den gewohnten Rythmus zurückzufinden und zeigten sich nicht flexibel genug, um sich an das Spiel von Giubiasco anpassen zu können. So fand man bis zum Schluss der Partie kein Rezept, um den Lauf des Gegners stoppen zu können und unterlag schliesslich mit 3:1.

Sensation im Cup-Achtelfinale gegen Volley Lugano (NLA) bleibt aus

Nach einer enttäuschenden Auswärtsleistung stand dem VBC Aadorf am Sonntag vor heimischem Publikum ein weiteres Tessiner Team gegenüber. So hatte sich die NLA-Mannschaft aus Lugano gegen den Tabellenersten der NLB-Ost-Gruppe zu beweisen (oder umgekehrt - je nachdem, wie man es betrachten möchte). Obwohl Aadorf sich in jedem Satz näher an das Niveau des höher klassierten Gegners heranzutasten vermochte und zweitweise sogar die Punkteführung übernehmen konnte, musste sich das Heimteam letztlich in drei klaren Sätzen geschlagen geben. Headcoach Cao Herrera gab sich nach der verlorenen Partie aber zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Die Spielerinnen haben heute eine komplett andere Einstellung an den Tag gelegt als gegen Giubiasco. Obwohl Lugano heute zweifellos überlegen war, hat man um jeden Punkt gekämpft und hervorragende Aktionen gezeigt, die auch einen Gegner aus der NLA durchaus aus der Ruhe bringen können", so Herrera nach der Niederlage am Sonntag.

Letztes Qualifikationsspiel gegen Glaronia

Am kommenden Samstag, 19.01.2019 trifft Aadorf um 15:00 Uhr in der Löhracker-Halle in der letzten Qualifikationsrunde auf den VBC Glaronia. Die Gäste aus dem Kanton Glarus haben sich mit einem Sieg am vergangenen Wochenende ebenfalls bereits vorzeitig für die Playoffs qualifiziert und haben im Falle eines weiteren Sieges die Möglichkeit, auf den zweiten Rang vorzurücken. Aufgrund des Punkte-Modus (der 1. Rang nimmt 3 Punkte, der 2. Rang 2 Punkte, der 3. Rang 1 Punkt mit in die Playoffs) hat eine Rangverbesserung durchaus noch eine gewisse Tragweite. Genauso motiviert ist man in Aadorf in der Folge auch, den ersten Rang bis zum Schluss zu verteidigen und den Patzer gegen Giubiasco wiedergutzumachen.

Matchtelegramm:

Samstag, 12.01.2019
13. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
Wolf Haus Giubiasco Volley vs. VBC Aadorf 3:1 (25:16, 20:25, 25:22, 25:14)
Spielzeit: 1 Stunde 26 Minuten
Sporthalle Palestra Arti e Mestieri - Bellinzona

Sonntag, 13.01.2019
Mobiliar Volley Cup
VBC Aadorf (NLB) vs. Volley Lugano (NLA)
(12:25, 18:25, 20:25)
Spielzeit: 1 Stunde 03 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Dana Widmer, Doruntina Boletinaj, Viviane Habegger (verletzt)

Bericht: Ramona Meili


D1: Dem VBC Aadorf gelingt die Revanche gegen Steinhausen

MVP: Muriel Grässli, Geschenk überrreicht von Zamberlani Vini und Vorstandsmitglied Nicole Pfaff

Zum Jahresende trafen die Volleyballerinnen des VBC Aadorf in der 12. Qualifikationsrunde der NLB-Ost-Gruppe auf den VBC Steinhausen. Mit den Gästen aus Zug hatte man aufgrund einer verunglückten Partie in der Vorrunde eine Rechnung offen. Bereits nach einer Stunde Spielzeit freute man sich am vergangenen Samstag vor einem überragenden Publikum über die geglückte Revanche.

Auch beim NLB-Team des VBC Aadorf machte sich so langsam die zahlreichen Spiele der vergangenen Monate und die allmählich schwindende Energie bemerkbar. Mit zwei spielfreien Wochen in Aussicht stand für Aadorf aber fest, dass man ausschliesslich mit einem Sieg in die Festtage starten wollte. Immerhin hatte man aufgrund einer 3:1-Niederlage in der Vorrunde für die letzte Partie des Jahres noch eine Rechnung offen.

Dominierender Auftritt führt zu klarem 3:0

Steinhausen (bis zum Sieg gegen Aadorf klares Schlusslicht) hatte sich nach dem überraschenden Sieg gegen Aadorf in der Vorrunde in ein wahrhaftiges Hoch gespielt. Plötzlich schien die Spielweise aufzugehen und so schafften es die Innerschweizerinnen bis in die Tabellenmitte vorzurücken. Nach zwei Niederlagen in Folge gegen Glaronia und Obwalden konnte nun aber kaum erahnt werden, worauf man sich in Aadorf gefasst machen musste. Mit der 3:1-Niederlage der Vorrunde im Nacken wusste man jedoch nur zu gut, dass man sich auf alles gefasst machen musste.

Das Spiel selber lässt sich sodann schnell wiedergeben: 63 Minuten Spielzeit, in denen es - abgesehen von einer ausgeglichenen Phase im zweiten Satz - kaum je einen Zweifel daran gab, dass Aadorf die drei Punkte für sich verbuchen würde. Obwohl die Steinhauserinnen zeitweise gelungene Aktionen zeigten, schienen sie über den Grossteil der Partie selber nicht daran zu glauben, dass sie dieses Mal dem Tabellenleader die Stirn bieten könnten. Aadorf hingegen trat wach, souverän und abgeklärt auf und verteidigte die Tabellenspitze durchaus würdevoll.

Gute Aussichten für den Start ins neue Jahr

Nachdem nun definitiv feststeht, dass sich Aadorf einen Platz für die Play-Offs sichern konnte, werden die spielfreien Festtage genutzt, um Energie zu tanken. Nach der wohlverdienten Weihnachtspause starten die Aadorferinnen am 12. Januar auswärts gegen Wolf Haus Giubiasco Volley in die zweitletzte Qualifikationsrunde der NLB-Ost Gruppe.

Am darauffolgenden Tag steht dann bereits das nächste Highlight an: Das 1/8-Finale des Mobiliar Volley Cups gegen das NLA-Team von Volley Lugano (aktuell auf dem 5. Rang der Qualifikationsrunde der NLA). Dort trifft Aadorf auf die Schaffhauserin Alexandra Schaber, welche in der vergangenen Saison dem Aadorfer Fanionteam angehörte. Nicht zuletzt deshalb freut man sich in Aadorf enorm auf den Cup-Knüller und hofft auf lautstarke Unterstützung.

Vormerken: Sonntag, 13. Januar 2019, um 15:30 Uhr in der Sporthalle Löhracker in Aadorf, Cup-1/8-Finale: VBC Aadorf vs. Volley Lugano I (NLA)

Matchtelegramm:
Samstag, 22.12.2018
12. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Aadorf vs. VBC Steinhausen 3:0 (25:20, 25:19, 25:12)
Spielzeit:  1 Stunde 03 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Dana Widmer, Cinja Habegger, Viviane Habegger (verletzt)

Bericht: Ramona Meili


D1: VBC Aadorf verteidigt Leaderrolle

Vanessa Gwerder wird MVP - Übergabe des Präsentes der Raiffeisenbank Aadorf durch Andy Marti und Cornelia Hasler-Roost

Ein kräftezehrendes Doppelwochenende liegt hinter den Volleyballerinnen des VBC Aadorf. Mit zwei weiteren Siegen auf dem Konto blickt man dem letzten Spiel des Jahres entgegen, während man sich noch immer auf dem ersten Zwischenrang der NLB-Ost-Gruppe befindet.

Das Doppelwochenende der 10. und 11. Qualifikationsrunde der NLB-Ost-Gruppe schien zu Beginn nicht unter den besten Sternen zu stehen. So musste Mitte Woche die Hiobsbotschaft der Stamm-Libera Viviane Habegger verkündet werden, welche verletzungsbedingt für mehrere Wochen ausfällt. Bereits einige Wochen zuvor hatte man sich für die Libero-Position Verstärkung geholt. Dennoch war allen Beteiligten bewusst, dass in den kommenden Meisterschaftsspielen des laufenden Jahres auf eine tragende Stütze verzichtet werden musste.

Schlechtes Spiel gegen Luzern nimmt ein glückliches Ende

Volley Luzern reiste am Samstag in die Löhracker-Halle, wo die Aadorferinnen sie mit einem eher unglücklichen Start empfingen. Aadorf machte einen etwas überrumpelten Eindruck und tat sich schwer, die gespielten Bälle zu kontrollieren. Das Heimteam bemühte sich erfolglos, richtig in Fahrt zu kommen und so ging es schleppend voran bis die Gäste aus der Innerschweiz den ersten Satz für sich verbuchten. Ohne sich dadurch allzu sehr aus der Fassung bringen zu lassen, trat Aadorf im Zweiten souveräner auf, konnte sich aber dennoch bis ganz zum Schluss punktemässig nicht vom Gegner absetzen. Mit 25:22 glich Aadorf auf ein 1:1 in den Sätzen aus.

Überzeugt davon, dass man nun ins Spiel gefunden hatte, rechnete man auf der Aadorfer Seite mit einem weiteren Satzsieg. Im dritten Satz wurde man aber von clever eingesetzten Mittelblockerinnen überrascht, welche sowohl Block als auch Defense von Aadorf überforderte. Unbeeindruckt vom doch eher unspektakulären Spiel des Tabellenleaders holten sich die Innerschweizerinnen mit souveränen 19:25 den dritten Satz. Spätestens zu diesem Zeitpunkt fing das grosse Bibbern an. Würde sich die Blamage einer Niederlage des Tabellenleaders gegen das Schlusslicht (wie zuvor in Steinhausen) wiederholen?

Ein äusserst nervenaufreibender vierter Satz, den Aadorf nach einem 20:23-Rückstand noch sensationell mit 26:24 gewann, lieferte die Antwort. Nachdem Luzern so haarscharf an einem 3-Punkte-Sieg vorbeigerattert war, schien das anfängliche Feuer spätestens im fünften Satz erloschen. So fand der VBC Aadorf doch noch zu einem glücklichen Ende und holte sich das Tie-Break deutlich mit 15:8.

Erfolgskurs hält auch einem starken Toggenburg stand

Volley Toggenburg, welches am Vortag eine 3:1-Niederlage gegen Züri Unterland einzustecken hatte, wollte es am Sonntag vor heimischem Publikum besser machen. Auch Aadorf war gewillt, am laufenden Erfolgskurs festzuhalten und die eher schwache Leistung vom Vortag zu verbessern. Die ersten beiden Sätze verbuchte Aadorf im Grossen und Ganzen problemlos. Zwar lieferte das Heimteam eine ordentliche Parade in der Verteidigung, dennoch waren es die Gäste aus dem Thurgau, welche bei den langen Ballwechsel den längeren Atem behielten.

Eine Baisse der Aadorferinnen im dritten Satz bot Toggenburg die Möglichkeit zu einem Comeback. Ein ausgeglichenes Spiel mit spannenden Ballwechsel zeigte, dass sich das Heimteam aus Wattwil nicht so leicht geschlagen geben würde. Mit 25:23 unterlagen die Gäste und waren gezwungen, den Sieg in der Verlängerung klar zu machen. Leichter gesagt als getan. Toggenburg brachte Aadorf mit ihrer hervorragenden Defense beinahe zur Verzweiflung. Bis zum Schluss kämpften beide Teams unermüdlich, wobei Aadorf den Sack spektakulär mit 27:25 zumachen konnte.

Revanche gegen Steinhausen mit Raclette-Plausch

Am kommenden Samstag, 22.12.2018, hat Aadorf um 15:00 Uhr die Chance, sich beim VBC Steinhausen (inzwischen auf Rang 5 im Mittelfeld der Tabelle) vor Heimpublikum für die Niederlage in der Vorrunde zu revanchieren. Beim anschliessenden Raclette-Plausch wird man nebst dem Einläuten der Weihnachtszeit hoffentlich auch einen Sieg zum Jahresabschluss feiern können.

Matchtelegramm:
Samstag, 15.12.2018
10. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Aadorf vs. Volley Luzern 3:2 (23:25, 25:22, 19:25, 26:24, 15:8)
Spielzeit:  1 Stunde 50 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf

Sonntag, 16.12.2018
11. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
Volley Toggenburg vs. VBC Aadorf 1:3 (21:25, 16:25, 25:23, 25:27)
Spielzeit: 1 Stunde 45 Minuten
Sporthalle Rietstein - Wattwil

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Dana Widmer, Cinja Habegger, Viviane Habegger (verletzt)

Bericht: Ramona Meili
Foto: Mario Giaccioli


D1: VBC Aadorf siegt im Spitzenspiel

MVP: Rahel Oswald, ausgezeichnet durch Joana Heidrich

Für die Volleyballerinnen des VBC Aadorf bestand am vergangenen Samstag im Rückspiel gegen den Tabellenleader VBC züri unterland die Möglichkeit, den ersten Zwischenrang der NLB-Ost Gruppe zu erklimmen. In einer mitreissenden Partie siegte Aadorf im Tie-Break vor dem zahlreich erschienenen Publikum.

Im Auswärtsspiel der Hinrunde unterlag man den Zürcherinnen nach zwei gewonnenen Sätzen unglücklich im fünften Satz. Mit der Erinnerung an diese bittere Niederlage und dem aktuellen Ausblick auf die Tabellenspitze war Aadorf klar gewillt, in der Heimhalle eine bessere Leistung abzurufen. Die Kulisse einer beeindruckenden Anzahl Zuschauer beider Mannschaften liess dabei fast schon eine Art Derby-Stimmung aufkommen.

Mitreissende Ballwechsel gefolgt von Aufschlagfehler "en masse"

Der gesamte Spitzenkampf war für beide beteiligten Mannschaften ein wahres Auf und Ab. Kämpferische und mitreissende Ballwechsel, welche vor allem durch eine äusserst gelungene Verteidigungsarbeit der Gäste aus Kloten ermöglicht wurden, sorgten für Spannung. Kaum hatte man jedoch das Gefühl, ein Team sei richtig in Fahrt gekommen, wurde der Höhenflug durch einen Fehler beim Aufschlag abrupt unterbrochen. So schien es fast so, als wäre am besagten Tag im Service beider Teams auf irgend eine absurde Art und Weise der Wurm drin gewesen.

Dieses Auf und Ab spiegelte sich auch in den Satzsiegen wieder, welche sich die Gegner abwechslungsweise erkämpften oder aus der Hand gaben. Trotz vieler Eigenfehler zeigten beide Teams aber viel Dampf im Angriff und eine grosse Portion Kampfgeist in der Defense. So kamen letztlich die Fans gleich welcher Mannschaft auf ihre Kosten und verfolgten ein Spiel mit vielen fesselnden Aktionen.

Würdiger Spitzenkampf mit Happy End

Dass die Entscheidung erst im fünften Satz fiel, dürfte im Hinblick auf die Tabellenlage aber wohl kaum überraschend gewesen sein. Im Tie-Break setzte sich die Aadorferinnen, die bereits den ersten Satzsieg ergattern konnten, letztlich doch noch durch (15:13).

Auch Aadorfs Vereinspräsidentin Sonja Mathis empfand die Partie "als würdigen Spitzenkampf". "Dass ein so spannendes Spiel zu unseren Gunsten ausgeht und man die Tabellenspitze für sich in Anspruch nehmen kann, freut mich natürlich umso mehr", so Mathis.

Doppelwochenende zur Titelverteidigung

Am kommenden Wochenende steht erneut eine Doppelrunde an. Sämtliche NLB-Teams absolvieren sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein Meisterschaftsspiel. Glücklicherweise darf man sich in Aadorf über eine Heimrunde, gefolgt von einem Auswärtsspiel gleich um die Ecke freuen. Am Samstag (15.12.) versucht man den ersten Rang um 15:00 Uhr in Aadorf gegen Volley Luzern (7.) und am Sonntag (16.12.) um 16:00 Uhr in Wattwil gegen Volley Toggenburg (4.) zu verteidigen. Nachdem man gegen beide Gegner in der Hinrunde einen 3-Punkte-Sieg einfahren konnte, tritt Aadorf mit der Favoritenrolle gegen zwei Teams an, die wohl nichts unversucht lassen werden, um der Siegesserie der Thurgauerinnen ein Ende setzen zu können.

Matchtelegramm:

Samstag, 08.12.2018
9. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Aadorf vs. VBC züri unterland 3:2 (28:26, 19:25, 25:21, 22:25, 15:13)
Spielzeit: 2 Stunden 01 Minuten
Sporthalle Löhracker

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Dana Widmer

Bericht: Ramona Meili


D1: Mobiliar Volley Cup

D1: Mobiliar Volley Cup

Beim gestrigen Cup-Spiel wurde Linda Kronenberg zur MVP gewählt. Ein Geschenk der Raiffeisenbank Aadorf wurde von Vorstandsmitglied Claudia Keller und unserem Sponsor Urs Koch, Schreinerei Koch AG, Sommeri überreicht.
Mit dem 3:0 gegen Obwalden landete der VBC auch im Lostopf der Achtelfinals. Diese wurden bereits ausgelost: Am 13.01. kommt das NLA-Team aus Lugano nach Aadorf.


VBC Aadorf weiterhin auf Erfolgskurs

VBC Aadorf weiterhin auf Erfolgskurs

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf traten am vergangenen Wochenende gleich zwei Mal gegen die Ligakonkurrentinnen aus Obwalden an. Während man sich im Meisterschaftsspiel nur eher knapp durchzusetzen vermochte, durfte man in der Cup-Partie bereits nach drei deutlichen Sätzen die nächste Runde bejubeln. In der nächsten Meisterschaftsrunde trifft Aadorf als Zweitplatzierter auf den Tabellenleader VBC züri unterland.

Am vergangenen Samstag begegnete Aadorf in der 8. Qualifikationsrunde Raiffeisen Volleya Obwalden. Nachdem man die Innerschweizerinnen in der ersten Begegnung vor heimischem Publikum mit 3:1 besiegen konnte, wollte man auswärts keine Chance zur Revanche bieten. Da Obwalden seit ein paar Wochen über Verstärkung im Mittelblock verfügt, war jedoch unklar, ob die Thurgauerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden. Die Cup-Runde am Sonntag, für welche zufälligerweise ebenfalls Volleya Obwalden als Gegner ausgelost wurde, stand dabei für die Vorbereitung grundsätzlich nicht im Fokus.

Souveräne Siege dank guter Teamleistung

Das Doppelwochenende hielt letztlich gleich zwei Belohnungen für die Aadorferinnen bereit. Im Meisterschaftsspiel setzte man auf Druck im Service, um den starken Angriffen der neu zugegangenen, physisch deutlich überlegenen und 1.95 m grossen Mittelblockerin des gegnerischen Teams aus dem Weg gehen zu können. Mit einigen Ausnahmen gelang dies auch. Mit harmonischem Teamspirit setzte man sich auf diese Weise in vier Sätzen gegen das Heimteam durch.

Am Sonntag konnte Aadorf die Favoritenrolle demnach nicht mehr leugnen. Selbst wenn ein Sieg im Mobiliar Volley Cup an diesem Wochenende keine Priorität genoss, wollte man sich die Möglichkeit auf einen weiteren Erfolg nicht ohne Gegenwehr nehmen lassen. Schon zu Beginn des Spiels stellte Aadorf vor heimischem Publikum fest, dass es denn Gästen offenbar an der nötigen Energie fehlte. Wo Obwalden die Thurgauerinnen am Vortag zeitweise noch mit schnellem Zu- und cleverem Angriffsspiel aus der Ruhe bringen konnte, wollte am Sonntag plötzlich nichts mehr richtig zusammenpassen. Trotz zahlreicher Patzer im Aufschlag von Aadorf liessen sich die Gäste in der Annahme sichtlich unter Druck setzen und versäumten es auf diese Weise, dem Spielverlauf eine Wende zu geben. Nach drei Sätzen feierte Aadorf den Einzug in die 7. Runde des Mobiliar Volley Cups.

Spitzenspiel gegen VBC züri unterland

Die Auslosung des nächsten Cup-Gegners steht noch aus. Unter Umständen dürfen sich die Aadorferinnen bereits in der nächsten Runde mit einem Team aus der Nationalliga A messen.
Zentrum des Interesses ist aktuell jedoch die 9. Qualifikationsrunde der NLB-Meisterschaft. Dank dem siegreichen Wochenende gegen Raiffeisen Volleya Obwalden und einer Niederlage des VBC züri unterland gegen den Tabellenletzten Volley Luzern, liegt Aadorf nun punktgleich mit dem Leader VBC züri unterland auf dem zweiten Rang der NLB-Ost-Gruppe. So tritt man am kommenden Samstag um 15:00 Uhr in Aadorf siegeshungrig den Spitzenkampf gegen die Gäste aus Kloten an.

Matchtelegramm:

Samstag, 01.12.2018
8. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
Raiffeisen Volleya Obwalden vs. VBC Aadorf 1:3 (23:25, 25:23, 24:25, 18:25)
Spielzeit: 1 Stunde 38 Minuten
Vereinshalle Sarnen

Sonntag, 02.12.2018
Mobiliar Volley Cup
VBC Aadorf vs. Raiffeisen Volleya Obwalden 3:0 (25:13, 25:20, 26:24)
Spielzeit: 1 Stunde 04 Minuten
Turnhalle Guntershausen

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Doruntina Boletinaj

Bericht: Ramona Meili

Foto: Mario Giaccioli


D1: VBC Aadorf schliesst die Vorrunde mit einem weiteren Sieg ab

D1: VBC Aadorf schliesst die Vorrunde mit einem weiteren Sieg ab

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf trafen am vergangenen Samstag auswärts im Glarnerland auf den starken viertplatzierten VBC Glaronia. Eine Partie, in welcher sich zwei ebenbürtige Gegner gegenüber standen und dessen Ausgang man sich vorgängig kaum ausmalen konnte, endete letztlich überraschend deutlich zugunsten der Gäste aus dem Thurgau.

In der 7. Qualifikationsrunde der NLB-Ost Gruppe, trat man gegen das bislang überwiegend erfolgreiche Team des VBC Glaronia an. Man machte sich gefasst auf eine auf sämtlichen Positionen gut aufgestellte Mannschaft mit erfahrenen Akteurinnen und einem starken Offensivspiel. Zur Erleichterung von Aadorf kehrte Libera Viviane Habegger von ihrem verletzungsbedingten Ausfall zurück. Gleichzeitig verstärkte man das Kader mit einer weiteren Libera, Dana Widmer Aguilera, welche bereits im vergangenen Jahr das Fanionteam zeitweise unterstützte. Mit der Kadererweiterung verfolgt Headcoach Cao Herrera zusammen mit dem Vorstand des VBC Aadorf das Ziel, die Belastungen der laufenden Saison besser auf die involvierten Spielerinnen zu verteilen. Gestärkt startete man auf diese Weise in das letzte Spiel der Vorrunde.

Lange Rallies, gute Stimmung

Bereits im ersten Satz gab man den Zuschauern zu erkennen, dass es sich gelohnt hatte, den Weg in die Halle auf sich zu nehmen. Enorm lange Ballwechsel zeigten, dass sich zwei ebenbürtige Gegner gegenüberstanden. Bis zum Spielstand von 18:18 handelte es sich denn auch um ein weitgehend ausgeglichenes Spiel. Zur Freude der Aadorferinnen gelang es meist, diese langen Ballwechsel letztlich für sich zu entscheiden, was der Stimmung und dem Spirit des Teams einen grossen Gefallen tat. Schnell merkte man, dass die Glarnerinnen nicht so gut zu harmonieren schienen, wie dies auf der Seite der Gäste der Fall war. Kaum hatte man den Gegner punktemässig überholt, liess Aadorf nichts mehr anbrennen und holte sich sämtliche ausstehenden Punkte des ersten Satzes in einem Zug (25:18).

Wie so oft war es Aadorfs starker Aufschlag, welcher die Gegnerinnen nur sehr selten ihr geplantes Spiel umsetzen liess. So hatte Glaronia unter anderem grosse Schwierigkeiten, ihre sonst so starken Mittelblockerinnen einsetzen zu können. Dies wiederum machte die Dinge um einiges leichter für den Block und die Verteidigung der Gäste. Auch der zweite Satz holte man sich so mit 25:23.

Überrumpelt im dritten, aber überzeugend im vierten Satz

Obwohl man nur noch einen Satz vom Sieg entfernt war, liess Aadorf im dritten Satz drastisch nach, schien unvorbereitet und ärgerte sich über etliche Fehler in den eigenen Handlungen. Trotz wirksamem Spielerwechsel und einem gelungenen Einsatz von Elena Hake im Angriff gelang es Headcoach Herrera nicht, den ungünstigen Verlauf des dritten Satzes in den Griff zu kriegen. Glaronia behielt den längeren Atem und entschied den Satz knapp mit 27:25 für sich.

Was darauf folgte, erwartete niemand. Früh zog Aadorf, trotz des gegnerischen Erfolgs im vorausgegangenen Satz, den Glarnerinnen im vierten Satz davon. Fast schien es so, als hätte Glaronia resigniert und sich mit einer Niederlage abgefunden. Nicht zuletzt aufgrund einer hervorragenden Blockarbeit der 19-jährigen Martina Koch vergrösserte sich der Punktevorsprung immer weiter. Mit einer starken Teamleistung - unter erfreulichem Einsatz sämtlicher Spielerinnen - erarbeitete sich Aadorf den fünften Sieg in sieben Spielen.

Mit Vollgas in ein weiteres Doppelwochenende

Der Start in die Rückrunde findet auswärts gegen Raiffeisen Volleya Obwalden statt (Samstag, 01.12.2018, 17:30 Uhr in Sarnen). Ein einziges Duell dieser Art wäre aber zu wenig und so wollte es der Zufall, dass die Möglichkeit zur Revanche auf den darauffolgenden Tag fällt. Am Sonntag 02.12.2018 tritt man somit erneut gegen Raiffeisen Volleya Obwalden an. Dieses Mal aber im Rahmen der 6. Runde des Mobiliar Volley Cups (Heimspiel um 15:30 Uhr in Guntershausen). Nach einem deutlichen Sieg in der Vorrunde erhofft man sich eine Bestätigung dessen. Auch Obwalden hat sein Kader seither aber verstärkt und lässt somit offen, ob Aadorf der Favoritenrolle gerecht werden kann.

Matchtelegramm:

Samstag, 24.11.2018
7. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Glaronia vs. VBC Aadorf 1:3 (18:25, 23:25, 27:25, 14:25)
Spielzeit: 1 Stunde 39 Minuten
Sporthalle Kantonsschule - Glarus

Im Einsatz für den VBC:

Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Dana Widmer

Bericht: Ramona Meili

Foto: Olga Vartanyan


MVPs des NLB-Teams

MVPs des NLB-Teams

Wie immer werden an dem Heimspielen des NLB-Teams die MVP des Teams gewählt.

MVP Wolf Haus Giubiasco Volley MVP Volley Schönenwerd (Cup)
Elis Albertini

Das Präsent der Raiffeisenbank Aadorf wurde überreicht durch unseren Fan Fan Paul Gehrig aus Matzingen und Vorstandsmitglied Sandra Horn-Wirth

Ramona Meilli

Das Präsent der Raiffeisenbank Aadorf wurde überreicht durch von der treuen Unterstützerin Lise Kohli und Vorstandsmitglied Sandra Horn-Wirth

 

VBC Aadorf triumphiert in der Meisterschaft und im Cup

VBC Aadorf triumphiert in der Meisterschaft und im Cup

Der VBC Aadorf hatte sich in der vergangenen Woche von einer schmerzhaften Niederlage gegen den bislang erfolglosen VBC Steinhausen zu erholen. Am Doppelwochenende von 17./18. November wollte man die entsprechende Enttäuschung endgültig aus der Welt schaffen und es sowohl in der Meisterschaft als auch im Cup besser machen.

Am Samstag begegnete man in der 6. Qualifikationsrunde der NLB-Ost Gruppe den Rivalinnen aus dem Tessin. Wolf Haus Giubiasco Volley, zu diesem Zeitpunkt auf dem 6. Zwischenrang liegend, reiste mit zwei verletzten Stammspielerinnen an. Die Ausgangslage stimmte die Tessinerinnen folglich nicht allzu zuversichtlich. Dennoch hatte man auch in der Südschweiz vom Fauxpas der Aadorferinnen gegen das Schlusslicht in Steinhausen gehört und erhoffte sich somit, auf ein verunsichertes Aadorf zu treffen. Tatsächlich blickte man dem Duell beim VBC Aadorf nicht durchwegs zuversichtlich entgegen. Noch immer hatte man mit Problemen auf der Libero-Position zu kämpfen. Viviane Habegger fiel aufgrund ihrer Verletzung vom Vorwochenende weiterhin aus. Die zur Debatte stehenden Punkte waren aber für beide Teams essentiell. Für Giubiasco, wenn man sich vom Tabellenende fernhalten wollte und für Aadorf, wenn man den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren wollte.

Überzeugendes 3:0 gegen Wolf Haus Giubiasco Volley

Nach nur einer Stunde konnte man in Aadorf aufatmen und einen souveränen 3-Punkte-Sieg feiern. Die Tessinerinnen schienen von den Thurgauerinnen regelrecht überrumpelt und fanden zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Einzig im zweiten Satz erwischten die Aadorferinnen einen suboptimalen Start und liessen sich in der Annahme vorübergehend etwas aus der Ruhe bringen. Das selbstbewusste Auftreten und die Abgeklärtheit aus dem ersten Satz beflügelte Aadorf aber, diese kurzzeitige Flaute zu überwinden und das zögerliche Auftreten der Gegnerinnen für sich zu nutzen.

Deutlich stärkere Gegenwehr von Volley Schönenwerd

Deutlich mehr zu kämpfen hatte man in der ersten Partie des Mobiliar Volley Cup (5. Runde) gegen den Ligakonkurrenten Volley Schönenwerd aus der NLB-West Gruppe. Die Gäste aus Solothurn (aktuell auf dem 5. Zwischenrang in der Meisterschaft) taten sich im ersten Satz äusserst schwer und unterlagen deutlich mit 25:8. Doch als hätte man sich auf der Aadorfer Seite zu früh gefreut, legte Schönenwerd im zweiten Satz einen Zahn zu und sorgte mit stabilerer Annahme und besserer Blockarbeit für einige Unstimmigkeiten beim Heimteam. Was für die Zuschauer zu Beginn nach einer klaren Sache aussah, gestaltete sich je länger je mehr zu einem echten Hitchcock. Klarheit bestand einzig noch über die Tatsache, dass in dieser Partie keiner dem anderen etwas schenken würde. Die beiden Teams duellierten sich auf höchstem Niveau. Nach zweistündiger Spielzeit jubelte im Tie-Break dann aber doch das im ersten Satz bereits überlegene Heimteam (15:10).

Beschwingt in die nächste Runde

Im Mobiliar Volley Cup freut man sich auf die nächste Runde, wo man im Falle eines weiteren Sieges voraussichtlich gegen ein Team aus der Nationalliga A antreten würde. Vorerst stehen aber essentielle Duelle in der Meisterschaft an. In der 7. Qualifikationsrunde der Meisterschaft erwartet Aadorf ein Auswärtsspiel gegen die drittplatzierten Glarnerinnen. Der VBC Glaronia verlor am vergangenen Wochenende nach einer überzeugenden Siegesserie gegen den VBC züri unterland. Der Zweikampf um den zweiten Rang lässt aber erahnen, dass beide Mannschaften gehörig Druck machen werden, um sich die begehrten drei Punkte ergattern zu können.

Matchtelegramm:

Samstag, 17.11.2018
6. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe

VBC Aadorf vs. Wolf Haus Giubiasco Volley 3:0 (25:13, 25:23, 25:16)
Spielzeit: 1 Stunde 02 Minuten
Sporthalle Chatzebuggel - Matzingen

Sonntag, 18.11.2018
Mobiliar Volley Cup

VBC Aadorf vs. Volley Schönenwerd 3:2
Sporthalle Chatzebuggel - Matzingen 

Im Einsatz für den VBC:

Linda Kronenberg, Viviane Habegger (verletzt), Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker, Doruntina Boletinaj

Bericht: Ramona Meili


D1: VBC Aadorf erstmals ohne Punkte

D1: VBC Aadorf erstmals ohne Punkte

Der VBC Aadorf trat in der 5. Qualifikationsrunde der NLB-Ost-Gruppe als Tabellenleader gegen den Tabellenletzten VBC Steinhausen an. Die Ausgangslage deutete unabdingbar auf einen Pflichtsieg der Gäste aus der Ostschweiz hin. Nach nicht ganz zwei Stunden Spielzeit bejubelten die Steinhauserinnen als vermeintlicher Underdog aber zur Überraschung aller ihren ersten Sieg der Saison. Aadorf dagegen fährt erstmals ohne Punkte wieder nach Hause.

Ein schwarzer Tag für die Volleyballerinnen des VBC Aadorf. Nach einem erfolgreichen Start in die Saison und dem Vorrücken auf den ersten Zwischenrang der NLB-Ost-Gruppe war ein Sieg gegen den VBC Steinhausen, welcher in den ersten vier Spielrunden nur einen einzigen Punkt ergattern konnte, ein absolutes Muss. Zuversichtlich fuhr man entsprechend in die Innerschweiz, fest entschlossen, die Tabellenführung mit aller Kraft zu verteidigen.

Schlechte Tagesform der Aadorferinnen

Früh machte sich bemerkbar, dass die Aadorferinnen offenbar nicht ihren besten Tag eingezogen hatten. Das Heimteam hatte nichts zu verlieren und startete mit vollem Risiko in die Partie. Unter anderem im Service baute Steinhausen auf diese Weise enormen Druck auf. So schwächelte Aadorf bereits früh in der Annahme. Lange Zeit fand man auf der Seite der Gäste nicht ins gewohnte Spiel und geriet so in einen Rückstand, den man trotz vereinzelter Vorzeigeaktionen  den gesamten Satz über nie aufzuholen vermochte. Nebst schwindendem Selbstvertrauen hatten die Aadorferinnen nun auch mit gesundheitlichen Beschwerden einiger Stammspielerinnen zu kämpfen. Libera Viviane Habegger war aufgrund von Kniebeschwerden letztlich gezwungen, ihren Spieleinsatz vorzeitig zu beenden. Headcoach Cao Herrera setzte als Libero-Ersatz auf die Aussenangreiferin Elena Hake, welche in einer eher unglücklichen Partie eine solide Leistung auf der ungewohnten Position abrief. Erschreckend viele Eigenfehler in grundsätzlich allen Belangen warf Aadorf aber immer weiter zurück. Bevor man auf die hervorragende Tagesform der Innerschweizerinnen reagieren konnte, stand bereits 2:0 für die Heimmannschaft.

Hoffnungsschimmer im dritten Satz

Nach zwei frustrierenden Sätzen schien es so, als hätte man sich auf Aadorfer Seite mit der Tatsache abgefunden, dass am besagten Tage nun eben nicht alles - oder wohl besser gar nichts - nach Plan verlaufen wollte. Offenbar hatte dies eine gewissermassen beruhigende Wirkung auf das Spiel der Thurgauerinnen. Plötzlich gelang es Aadorf etwas mehr Druck im Angriff aufzubauen und schaffte es erstmals, Steinhausen zu verunsichern. Die Services wurden effektiver und die Eigenfehler weniger. Ein bereits zu Beginn des Satzes angeeigneter Vorsprung konnte man so bis zum Schluss aufrechterhalten. Die Hoffnung auf einen Sieg im Tie-Break bestand nach wie vor.

Chance verpasst im Vierten

Nach einer grossartigen Serviceleistung von Aussenangreiferin Muriel Grässli startete man mit einem 5-Punkte-Vorsprung in den vierten Satz. Wer aber davon ausging, dass das Feuer bei den Aadorferinnen nun endlich entfacht sei, der hatte sich zu früh gefreut. Steinhausen löste das Problem in ihrer Annahme und feuerten mit starken Angriffen zurück. Beim VBC Aadorf wollte auf einmal wieder gar nichts mehr funktionieren. Mit einer weiteren Serviceserie von Captain Rahel Oswald beim Spielstand von 14:22 konnte man den gegnerischen Vorsprung auf 17:22 reduzieren und hoffte auf diese Weise das Blatt doch noch wenden zu können. Steinhausen hingegen wollte sich den ersten Sieg der Saison um keinen Preis nehmen lassen und überzeugte letztlich mit 25:20.

"Vergessen und weitermachen"

Headcoach Cao Herrera möchte das Spiel abhaken, statt nach Ausreden zu suchen. "Wir hatten einen schlechten Tag, das kann nun einmal passieren im Volleyball", fasst Herrera zusammen. "Uns muss bewusst sein, dass gegen uns jeder sein bestes Spiel auspacken wird. Genau dafür müssen wir trainieren. Um in solchen Situationen dennoch die Oberhand behalten zu können." Herrera weist seine Spielerinnen darauf hin, dass das bevorstehende Doppelwochenende (Meisterschaft und Cup) zwar genauso wenig ein Honiglecken wird, dass man die jüngste Niederlage aber sportlich nehmen solle. "Vergessen und weitermachen", heisst die Devise.

Am Wochenende vom 17. und 18. November kann man sich beim VBC Aadorf grundsätzlich auf heimischem Terrain beweisen. Man spielt jedoch nicht gewohnt in der Löhracker-Halle in Aadorf, sondern in der Turnhalle Chatzebuggel in Matzingen (jeweils um 15:00 Uhr). Dort trifft man am Samstag auf Giubiasco (Meisterschaft, 6. Rang) und am Sonntag auf Schönenwerd (NLB, Mobiliar Volley Cup).

Matchtelegramm:

Samstag, 10.11.2018
5. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Steinhausen vs. VBC Aadorf 3:1 (25:23, 25:23, 21:25, 25:20)
Spielzeit: 1 Stunde 44 Minuten
Sporthalle Sunnegrund - Steinhausen
Zuschauer: 60

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker

Bericht: Ramona Meili
Foto: Mario Giaccioli

VBC Aadorf übernimmt die Tabellenführung

VBC Aadorf übernimmt die Tabellenführung

Das NLB-Team des VBC Aadorf traf in der 4. Qualifikationsrunde auf heimischem Boden auf Volley Toggenburg. Im Derby gegen die Gäste aus Wattwil wurde über die zwischenzeitliche Tabellenführung entschieden.

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf bereiteten sich in der vergangenen Woche akribisch auf den Spitzenkampf gegen den Tabellenleader Volley Toggenburg vor. Nach dem jüngsten Erfolg gegen ein starkes Volley Luzern wollte man es sich in Aadorf nicht entgehen lassen, die Gegnerinnen aus dem Toggenburg vom ersten Zwischenrang zu stossen. Headcoach Cao Herrera und Assistenztrainer Florian Heidrich waren sich allerdings bewusst, dass es einer starken Teamleistung und einer gewissenhaften Einhaltung des Gameplans bedarf, um die bislang erfolgreichen (einzig am vergangenen Wochenende dem VBC züri unterland im Tie-Break unterlegenen) Gäste besiegen zu können. Die gründliche Vorbereitung stimmte allerdings alle Beteiligten zuversichtlich.

Starker Auftakt der Thurgauerinnen

Aadorf dominierte den ersten Satz über die gesamte Dauer von flotten 20 Minuten. Mit druckreichem Service brachte man die Gäste derart in Bedrängnis, dass ein ordentlicher Spielaufbau kaum je möglich wurde und man den sonst so starken Angriffen der Toggenburgerinnen gezielt aus dem Weg gehen konnte. Schlag auf Schlag erzielte man so den ersten Satzsieg mit überzeugenden 25:13.

Ausgeglichener Satz zwei und drei

Bereits vor Beginn des zweiten Satzes war man sich jedoch im Klaren darüber, dass Toggenburg sich an das Spiel von Aadorf anpassen würde und man wohl mit mehr erfolgreichen Aktionen des Gegners zu rechnen hatte. Tatsächlich wurde Aadorf im zweiten Satz vor mehr Schwierigkeiten gestellt. Die Thurgauerinnen schafften es nicht, den Druck im Service aufrechtzuerhalten und ermöglichten es den Gästen, präziser in der Annahme zu agieren. Die Konsequenz davon zeigte sich in clever platzierten Angriffen, welche Aadorf nicht zu verteidigen vermochte. So schritt man bis zum Spielstand von 18:18 ausgeglichen voran und bot den zahlreichen Zuschauern eine spannende Partie. Trotz einigen Schwachpunkten waren es letztlich aber doch die Aadorferinnen, welche sich durchsetzten und einem 3-Punkte-Sieg mit 25:22 ein bedeutendes Stück näher rückten.

Auch im dritten Satz war bis zur Hälfte nicht zu erkennen, ob eine Verlängerung zugunsten Toggenburg drin lag oder ob Aadorf sich ohne Verluste durchsetzen würde. Bis zum Time-Out durch Coach Herrera beim Spielstand von 13:15 schienen die Aadorferinnen des Öfteren am Sieg in drei Sätzen zu zweifeln und hinkten den Gästen aus Wattwil etwas nach.

Auf der gegnerischen Seite fehlte am besagten Tage allerdings die nötige Portion Entschlossenheit, um das Ruder noch herumreissen zu können. Schliesslich setzte sich auch im dritten Satz das Heimteam durch und beendete die Begegnung mit einem deutlichen 3:0-Sieg.

"Ab jetzt heisst es: Tabellenführung verteidigen"

"Wir haben in den wichtigen Momenten einen kühlen Kopf bewahrt", erinnert sich die Aussenangreiferin Muriel Grässli, welche zur wertvollsten Spielerin der Partie gekürt wurde. "Ein Sieg, der sich deshalb so gut anfühlt, weil unsere starke Serviceleistung und konsequente Blockarbeit mit einem sauberen 3:0 belohnt wurde. Ab jetzt heisst es: Tabellenführung verteidigen", weiss Grässli.

Am kommenden Samstag, 10.11.2018 um 17:00 Uhr trifft Aadorf auswärts auf den VBC Steinhausen, welcher bislang einen eher unglücklichen Start in die Meisterschaft erlebte. Als Tabellenletzter werden die Zugerinnen nichts unversucht lassen, um dem neuen Tabellenleader einige Punkte abzuknüpfen. Spätestens zum Auswärtsanpfiff wird sich zeigen, ob die Aadorferinnen das erworbene Selbstvertrauen positiv zu nutzen wissen.

Matchtelegramm:

Samstag, 03.11.2018
4. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Aadorf vs. Volley Toggenburg 3:0 (25:13, 25:22, 25:21)
Spielzeit: 1 Stunde 07 Minuten
Sporthalle Löhracker - Aadorf
Zuschauer: 120

Im Einsatz für den VBC:
Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Martina Hunziker

Bericht: Ramona Meili

Foto: Mario Giaccioli


Sieg in Luzern: VBC Aadorf überzeugt mit Knochenarbeit

Sieg in Luzern: VBC Aadorf überzeugt mit Knochenarbeit

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf wurden von Volley Luzern am vergangenen Samstag stark gefordert. Durch harte Arbeit und mit Verstärkung des Neuzugangs Linda Kronenberg gelang es den Thurgauerinnen letztlich aber, drei wichtige Punkte zu ergattern.

Die Auswärtspartie in Luzern verlangte den Akteurinnen des VBC Aadorf einiges ab. Bereits zu Beginn zeigte sich, dass sich beide Teams ausgezeichnet auf den Gegner vorbereitet hatten und keine Geschenke zu holen waren. Nur mit erstklassiger Knochenarbeit würde es möglich sein, sich einen Sieg zu erkämpfen.

So erstaunte niemanden die Tatsache, dass man den Innerschweizerinnen im ersten Satz unterlag. Zu unsicher trat man auf in der Annahme, zu inkonsequent agierte man im Block. Mit einer Vielzahl von Eigenfehlern im Aufschlag tat man sich beim VBC Aadorf ebenfalls keinen Gefallen. Unzählige hervorragende Angriffspunkte liessen aber keinen Zweifel daran, dass man durchaus in der Lage war, die Luzernerinnen in Bedrängnis zu bringen. Die Entschlossenheit, es in den darauffolgenden Sätzen besser zu machen, lag in der Luft.

Aadorf-Debüt von Nationalspielerin Linda Kronenberg

Nachdem das Fanionteam des VBC Aadorf zum Saisonbeginn aus persönlichen Gründen auf zwei Neuzugänge verzichten musste (Simona Hercogova und Elise Boillat) strebte man eine erneute Ergänzung des NLB-Kaders an. Nach der zweiten Qualifikationsrunde der NLB-Ost-Gruppe durfte man sich über die Verpflichtung der Aussenangreiferin und Nationalspielerin Linda Kronenberg (zuvor in der NLA bei Volleyball Franches-Montagnes) freuen. Die 28-Jährige Luzernerin verstärkt die Mannschaft nebst ihren spielerischen Fähigkeiten mit viel Ruhe und einem souveränen Auftreten, das sich auf dem Spielfeld von nichts erschüttern lässt.

Genau diese Attribute waren es denn auch, welche Aadorf im zweiten Satz zu mehr Konstanz in der Annahme verhalfen. Perfekt platzierte Bälle ermöglichten ein variantenreicheres Angriffsspiel, welches für den Gegner undurchschaubar wurde. Die Aadorferinnen trumpften sodann über sämtliche Positionen und ergatterten sich den Sieg eines hart umkämpften zweiten Satzes.

Harte Arbeit zahlt sich aus

Spätestens nach dem 1:1-Ausgleich hatte Aadorf Blut geleckt. Dennoch hatte man auch im dritten Satz immer wieder mit sehr guten Aktionen des Gegners zu kämpfen. Bis zum Spielstand von 18:18 konnte man nicht davon ziehen. Die Thurgauerinnen behielten letztlich aber den längeren Atem und beendeten den Satz mit 25:20.

Nun stand fest, dass man sich nicht mit weniger als drei vollen Siegespunkten zufrieden geben würde. Im vierten Satz zeichnete sich die Entschlossenheit der Aadorferinnen schnell ab. Kaum hatte man verspürt, dass bei den Luzernerinnen Zweifel aufgekommen waren, machte man den Sack zu und erspielte sich auch im letzten Satz mit viel harter Arbeit die entscheidenden Punkte.

Siegeshunger gestärkt

Mit dem 3-Punkte-Sieg klettert Aadorf auf den zweiten Zwischenrang der NLB-Ost-Gruppe. Am nächsten Samstag, 03.11.2018 um 15:00 Uhr, kommt es in Aadorf zum Derby gegen den Tabellenleader Volley Toggenburg. Mit dem jüngsten Triumph im Gepäck ist der Siegeshunger  gegen den Leader grösser denn je.

Matchtelegramm:

Samstag, 27.10.2018
3. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
Volley Luzern vs. VBC Aadorf 1:3 (25:20, 21:25, 20:25, 19:25)
Spielezeit: 1 Stunde 29 Minuten
Doppelturnhalle Säli - Luzern
Zuschauer: 80

Im Einsatz für den VBC:

Linda Kronenberg, Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan

Bericht: Ramona Meili

Foto: Mario Giaccioli


D1 - Partie mit Traumstart endet im Fiasko

In der zweiten Spielrunde der NLB-Ost-Gruppe wollte man beim VBC Aadorf an den erfolgreichen Saisonauftakt anknüpfen. Nach einem Traumstart in die Auswärtspartie gegen den VBC züri unterland nahm diese jedoch eine unerwartete Wende und endete für die Aadorferinnen äusserst enttäuschend.

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf begegneten im zweiten Meisterschaftsspiel den Rivalinnen aus Kloten. Sowohl Headcoach Cao Herrera wie auch Zuspielerin Eva Krieger und Aussenangreiferin Elena Hake standen so ihrem ehemaligen Heimverein gegenüber. Es handelte sich demnach wie üblich um eine zweifellos besondere und bedeutungsvolle Partie für alle Beteiligten. Mit entsprechend grossem Elan startete man in das Duell.

Traumstart für Aadorf

Die Thurgauerinnen fanden schnell ins Spiel und zogen den Zürcherinnen im Eiltempo davon. Das Gastteam befand sich von der ersten Spielminute an auf Erfolgskurs und liess niemandem einen Zweifel daran, dass der erste Satz zu ihren Gunsten ausgehen würde. Mit überwältigenden 25 zu 10 Punkten verwirklichte sich diese Vermutung nach den ersten 20 Spielminuten.

Auch im zweiten Satz liess Aadorf nichts anbrennen und arbeitete weiterhin sauber und gewissenhaft. Die Zuspielerin Elis Albertini setzte sämtliche Angreiferinnen hervorragend in Szene und überforderte die Gegner mit einer facettenreichen Offensive. Doch auch in der Defensive zeigte man spektakuläre Aktionen und brachte die Zürcherinnen regelrecht an die Grenze der Verzweiflung. Schneller als man sich versah, lag auch der zweite Satz in trockenen Tüchern.

Grundsätzlich war zu erwarten, dass die die Zürcherinnen im dritten Satz einen Zahn zulegen und sich nicht ohne Weiteres geschlagen geben würden. Aadorf realisierte spätestens in der Mitte dieses Satzes, dass man etwas nachlässig geworden war und man den anfänglichen Elan zurückgewinnen musste, um das Spiel ohne Satzverlust gewinnen zu können. Allmählich fand der VBC züri unterland ins Spiel und konterte mit cleverem Angriffsspiel. In einem Kopf-an-Kopf Rennen waren es schliesslich die Zürcherinnen, die den dritten Satz für sich verbuchten.

Unerwartete Wende

Trotz Satzverlust war man sich beim VBC Aadorf sicher, dass sich der Drei-Punkte-Sieg nach wie vor in Reichweite befand. Überzeugt und zuversichtlich startete man in den Vierten. Die erhoffte Rückkehr der anfänglichen Euphorie blieb jedoch aus. Vielmehr hatte man auf der Aadorfer Seite mit zunehmender Unsicherheit zu kämpfen. Wo man zu Beginn der Partie noch mit einem starken Servicespiel überzeugte, schaffte man es nun nicht mehr, den Gegner in der Annahme unter Druck zu setzen und ermöglichte auf diese Weise mehr Variation im gegnerischen Angriff. Aadorf auf der anderen Seite tat sich schwer in der Defensive und begann in sämtlichen Aktionen zu zögern. Das Spiel der Zürcherinnen hingegen nahm immer weiter an Fahrt auf. Die Fassungslosigkeit stand den Gästen aus dem Thurgau buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Mit einem deutlichen Unterliegen (17:25) stand fest, dass das Duell in den fünften Satz gehen würde.

Chancenlos im Tie-Break

Die Bestürzung über den Verlauf der Partie löste bei den Aadorferinnen offenbar eine Art Dämmerzustand aus. Trotz diverser Spielerwechsel schaffte man es auch im Tie-Break nicht, sich an das Spiel des Gegenübers anzupassen und so schien man dem Höhenflug des Heimteams schonungslos ausgeliefert. Souverän zog der VBC züri unterland davon und entschied das Spiel mit einem Endstand von 15:11 verdient für sich. Eine bittere Niederlage für den VBC Aadorf, welche man am kommenden Samstag, 27.10.2018 um 16:30 Uhr auswärts gegen Volley Luzern ausgleichen möchte.

 

Matchtelegramm:

Samstag, 20.10.2018
2. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC züri unterland vs. VBC Aadorf 3:2 (10:25, 16:25, 25:22, 25:17, 15:11)
Spielzeit: 1 Stunde 43 Minuten
Sporthalle Ruebisbach, Kloten

Zuschauer: 100

Im Einsatz für den VBC:
Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald (C), Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan

Bericht: Ramona Meili


D1: Saisonauftakt geglückt

D1: Saisonauftakt geglückt

Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf starteten am vergangenen Samstagnachmittag vor heimischem Publikum in die neue Saison und holten sich zum Auftakt drei zufriedenstellende Punkte.

Nach einer zuversichtlich stimmenden Saisonvorbereitung galt es am vergangenen Samstag nach Beendigung der Sommerpause erstmals wieder ernst. Die Aadorferinnen massen sich in der ersten Qualifikationsrunde der NLB-Ost-Gruppe mit Raiffeisen Volleya Obwalden. Allen Beteiligten auf Seiten der Thurgauerinnen war klar, dass die Konkurrentinnen aus der Innerschweiz mit ihrem schnellen Spiel ein nicht zu unterschätzender Gegner sein würden.

Der erste Satz verlief weitgehend ausgeglichen. Beide Teams vollbrachten gute Aktionen, merkten aber schnell, dass die jeweilige gegnerische Mannschaft an diesem Tag wohl keine Punkte verschenken würde. Den Thurgauerinnen gelang es zwar bereits in diesem ersten Satz, sich im Angriff gut in Szene zu setzen. Viel zu oft waren es aber die Obwaldnerinnen, welche genau diese Bälle spektakulär verteidigten und ihren Gegnerinnen auf diese Weise mehrfach das Leben schwer machten. So rückten beide Teams Punkt für Punkt dem Satzende entgegen, bis es letztlich Aadorf gelang, den Sack zuzumachen und den ersten Satz mit 25:22 auf ihr Konto zu verbuchen.

Ein ähnlicher Lauf nahm auch der zweite Satz. Keine der beiden Mannschaften vermochte das Spiel über mehrere Punkte zu dominieren und so schien auch die Länge der Ballwechsel repräsentativ für die Fähigkeiten zweier ebenbürtiger Gegner. Dennoch zeigte das Team um Headcoach Cao Herrera einige erstklassige Aktionen. Besonders erfreulich war das Debüt der vom VBC Steinhausen neu zugegangenen Vanessa Gwerder, welche den Gegner mit ihren konstant druckvollen Angriffen in Bedrängnis setzte. Trotzdem hatte man auf heimischer Seite immer mehr mit dem verblüffend schnellen Zuspiel des Gegners zu kämpfen. So gestaltete sich die Block- und, als Konsequenz davon, auch die Verteidigungsarbeit bei den Ostschweizerinnen als zunehmend schwierig. Bei Aadorf schlichen sich erste Unsicherheiten ein, welche sich vermehrt in Eigenfehlern äusserten. Dennoch erzielte man auf Aadorfer Seite letztlich die nötigen Punkte, um auch den zweiten Satz – punktegleich gegenüber dem Ersten – gewinnen zu können.

Der dritte Satz indizierte früh, dass sich die Blockproblematik der Aadorferinnen weiter zugespitzt hatte. Die Innerschweizerinnen zeigten clevere Spielzüge und brachten die Thurgauerinnen mit ihren schnellen Angriffen immer weiter aus dem Konzept. Die Offensive der Thurgauerinnen wurde zurückhaltender und die Eigenfehlerquote stetig höher. Die Obwaldnerinnen liessen es sich nicht nehmen, den Satz deutlich mit 25:13 für sich zu entscheiden.

Auch der Start in den vierten Satz verlief eher harzig. Durch ein Time-Out von Headcoach Herrera beim Spielstand von 4:7 für die Innerschweizerinnen, vermochte sich Aadorf jedoch wieder zu fangen und zurück ins gewohnte Spiel zu finden. Die Spielweise der Aadorferinnen wurde wieder präziser und so war es nun plötzlich Obwalden, die sich von den wirkungsvollen Angriffen der Ostschweizerinnen verunsichern liessen. Im weiteren Satzverlauf liess man in Aadorf nichts mehr anbrennen und so holte man sich den Satzsieg – in einer 180-Grad-Kehrtwende zum dritten Satz – deutlich mit 25:15.

Mit dem 3-Punkte-Sieg schafft man in Aadorf nach der ersten Spielrunde den Tritt auf das Treppchen der NLB-Ost-Gruppe. Das nächste Duell findet am kommenden Samstag, 20.10.2018 um 13:30 Uhr auswärts gegen den VBC züri unterland (4.) statt.

Matchtelegramm:

Samstag, 13.10.2018

1. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe

VBC Aadorf vs. Raiffeisen Volleya Obwalden 3:1 (25:22, 25:22, 13:25, 25:15)

Spielzeit: 1 Stunde 33 Minuten

Sporthalle Löhracker – Aadorf

Zuschauer: 120

Im Einsatz für den VBC:

Viviane Habegger, Muriel Grässli, Rahel Oswald, Vanessa Gwerder, Martina Koch, Ramona Meili, Elena Hake, Elis Albertini, Eva Krieger, Filiz Yürükalan


Aadorf mit neu vereinten Kräften

Aadorf mit neu vereinten Kräften

Die Vorbereitungen für den Meisterschaftsbetrieb laufen bei den Volleyballerinnen des VBC Aadorf auf Hochtouren. Am Samstag, 13. Oktober 2018 wird auf heimischem Boden die neue Nationalliga B Saison eingeläutet. So nutzt man die letzten beiden Wochen vor dem grossen Tag für intensive Trainingseinheiten, um den spielerischen und athletischen Fähigkeiten der ambitionierten Truppe den letzten Schliff zu geben. Nicht zuletzt aufgrund erheblicher Veränderungen im Kader des Fanionteams schaut man dem Meisterschaftsbeginn gespannt entgegen.

Nachdem man bereits in der vergangenen Saison komplett neu formiert in die NLB-Meisterschaft startete, zeichneten sich gegen Ende der Saison 2017/18 erneut markante Veränderungen auf der Staff- und Spielerinnenebene ab. So wurde bereits im Frühling diesen Jahres bekannt, dass man künftig auf Scout Rodrigo Teixeira (berufliche Weiterbildung sowie Scout-Einsätze in div. Nationalmannschaften), Assistenztrainer Andreas Maurer (Damen 3), Lara Hasler (NLA, Volleyball Franches-Montagnes), Alexandra Schaber (NLA, Volley Lugano), Janick Schaltegger (Damen 2), Merlin Hurt (Estland) und Juliennis Regalado (Venezuela) verzichten muss.
Verstärkung durch Neuzugänge
Gezweifelt wurde an einer zeitgerechten und angemessenen Neubesetzung des Substanzverlustes dennoch zu keinem Zeitpunkt. Im Rahmen der Spielerinnensuche zeigte sich vielmehr, dass sich der VBC Aadorf in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf im Volleyballsport erspielt hatte. So durfte man sich nebst der aktiven Suche auch über diverse Spontananfragen freuen. Das Team wird folglich verstärkt durch Elise Boillat, eine junge Aussenangreiferin, welche beim VC Kanti Schaffhausen bereits NLA-Luft schnupperte und als athletisches Allrounder-Talent von grosser Unterstützung sein wird. Des Weiteren freut sich der Verein über die Rückkehr von Muriel Grässli, die nach knapp 10 Jahren wieder zum Damen 1 stösst. Die Zürcherin kann das Team mit ihrem Können und ihrer Erfahrung aus mehrjährigen Einsätzen für das Beachvolleyball-Nationalkader und mehreren Saisons in der NLA beim TS Volley Düdingen unterstützen. Den Block und die Angriffsstärke über die Mitte rüstete sich das Team durch den wertvollen Zugang von Vanessa Gwerder vom NLB-Konkurrenten VBC Steinhausen auf. Doch auch der vereinseigene Nachwuchs bietet Verstärkung: Die junge Viviane Habegger, welche bereits vergangene Saison ihr Können auf der Libero-Position mehrfach unter Beweis gestellt hat, stösst nun offiziell zur ersten Mannschaft. Auf der Trainerseite wird Headcoach Cao Herrera durch Assistenztrainer Florian Heidrich unterstützt, welcher auf sein Know-How aus langjähriger NLA-Erfahrung als Mittelblocker bei leistungsstarken Vereinen wie dem VBC Züri Unterland, Volley Amriswil und dem TSV Jona zurückgreifen kann.
Die neu gewonnenen Ressourcen weiss man in Aadorf bestens zu schätzen und so schaut man dem Saisonstart mit einer gesunden Portion Zuversicht entgegen. „Dennoch“, so ist sich Headcoach Cao Herrera sicher, „haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns. Die individuellen Spielerinnen müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen, damit wir in den entscheidenden Momenten unser Potential als Mannschaft ausschöpfen können“. In diversen Trainingsspielen wird deshalb das Können des neu formierten Kaders bis zum ersten Meisterschaftsspiel auf die Probe gestellt. Ein erster Erfolg zeichnete sich bereits am Steinbock-Cup in Chur ab: Das Team setzte sich am vergangenen Sonntag erfolgreich gegen diverse 1. Liga- und NLB-Teams durch und holte sich den vierten Turniersieg in Folge.
Raiffeisentag zum Saisonstart
Gerade im Hinblick auf die angestrebte Neukonstellation der Nationalliga B, in dessen Rahmen per 2020 die Anzahl der wettstreitenden Teams von 16 auf 12 reduziert werden soll, dient die bevorstehende Saison zweifellos als Hauptprobe für die bedeutsamen Wettkämpfe in der darauffolgenden Saison 2019/20. Dennoch ist das Augenmerk auf das aktuelle Saisonziel gerichtet: „Primär streben wir die Play-Off-Qualifikation an. Wie weit wir uns anschliessend dem NLB-Meistertitel nähern können, sehen wir dann“, erklärt Herrera. Wie effektiv die entsprechende Saisonvorbereitung war, zeigt sich jedenfalls am 13. Oktober 2018. Um 14:00 Uhr stösst man im ersten Duell gegen die Konkurrentinnen aus Obwalden. Der erste Spieltag wird als „Raiffeisentag“ ausgetragen, in dessen Rahmen das Heimteam von der Raiffeisenbank Aadorf-Elgg-Wiesendangen als Hauptsponsor angefeuert wird und das Publikum von attraktiven Give-Aways profitiert. Nebst der Sehnsucht nach spannenden Volleyball-Aktionen also ein weiterer Grund, die Aadorfer Löhracker-Halle wieder mit Leben zu füllen.